ESSKULTUR: Snacks aus aller Welt unter freiem Himmel

Rund um die Pädagogische Hochschule und das Schulhaus Spelterini findet ab morgen Freitag wieder das Streetfood-Festival statt. An über 50 Ständen werden Spezialitäten aus allen Kontinenten angeboten.

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Am Wochenende bieten 55 Essstände wieder kulinarische Spezialitäten am Streetfood-Festival an. (Bild: Michel Canonica (3. Juni 2016))

Am Wochenende bieten 55 Essstände wieder kulinarische Spezialitäten am Streetfood-Festival an. (Bild: Michel Canonica (3. Juni 2016))

Das erste Streetfood-Festival in St. Gallen war 2016 ein Publikumserfolg: Satte 20 000 Besucherinnen und Besucher zogen die mobilen Essstände rund um die Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG) und das Spelterini-Schulhaus an. So viele, dass sich die Veranstalter für eine Reprise entschieden haben. Ab morgen Freitag, 17.30 Uhr, können im Museumsquartier wieder Köstlichkeiten aus aller Welt probiert werden.

Hobbyköche und Känguru-Sandwich

Neben Freitagabend haben die Essensstände auch Samstag und Sonntag, jeweils von 11.30 Uhr bis Mitternacht, geöffnet. Mit dabei sind dieses Jahr 55 Essensstände, die Spezialitäten aus allen Kontinenten anbieten. Da gibt’s die berühmten Fritten aus den Niederlanden, Burger aus den USA und, im letzten Jahr zumindest, sogar Känguru-Sandwiches aus Down Under. Neben normalen Menus bieten alle Stände auch Probier-Portionen an, damit die Festivalbesucher möglichst vieles probieren können. Vom Profi-Foodtruck bis zum Hobbykoch ist auch dieses Jahr wieder die ganze Bandbreite an Strassenkulinarik vertreten. Sollte es regnen, werden auch gedeckte Sitzplätze angeboten.

Eine Bier-Probier-Bar und ein Kinderpark

Auf Besucher warten dieses Jahr auch einige Neuerungen. Strassenkünstler treten auf, ein eigens entworfener Mehrwegbecher kommt erstmals zum Einsatz. Neu können Bierliebhaber an der «Beer-Tasting-Bar» verweilen. Auch gegen Food Waste gehen die Veranstalter dieses Jahr vor. Alle übriggebliebenen Speisen werden vor der Tonne gerettet und in Zusammenarbeit mit der Junior Chamber International an Bedürftige gespendet. Auf dem Festgelände, das sich von der PHSG bis zum Spelterini-Schulhaus erstreckt, findet sich auch eine «Erlebniswelt» eines Automobilherstellers und ein Kinderland eines Detailhändlers.

Mit den Streetfood-Festivals verhält es sich wie mit den meisten Trends, die von den USA oder aus Asien nach Europa schwappen und auch hierzulande übernommen werden: Sie kommen zuerst in Zürich an. Dort gibt es bereits seit 2014 ein Streetfood-Festival, an rund 100 Ständen können Besucherinnen und Besucher zweimal im Jahr aus einer internationalen Auswahl degustieren. Ein Jahr später lancierte dann ein anderer Veranstalter, eine Eventagentur aus dem Aargau, die ersten Festivals in Baden, Luzern, Olten und Bern. 2016 kam das Streetfood-Festival schliesslich nach St. Gallen – und ist dieses Wochenende zurück. (ghi)

www.streetfood-festivals.ch