Es war die Kommission

«<Die Stadt ist keine Firma>», 7.8.2012, und «Kritik an der SP ist fadenscheinig», Leserbrief, 11.8.2012

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«<Die Stadt ist keine Firma>», 7.8.2012, und

«Kritik an der SP ist fadenscheinig», Leserbrief, 11.8.2012

Es ist traurig, dass die Sozialdemokraten der Stadt St. Gallen, wenn sie mit Argumenten nicht mehr weiter kommen, einfach zum Mittel der Unterstellung greifen. So hat SP-Exponent Hansueli Baumgartner den SVP-Stadtratskandidaten Markus Straub bezichtigt, er hätte den Vorschlag eingebracht, die Wirtschaftsmittelschule abzuschaffen. Von einem Ex-Parlamentarier hätte ich ein wenig mehr politische Sachkenntnisse erwartet: In Wirklichkeit war es so, dass dieser Schritt im Sparpaket der Kantonsregierung als mögliche Ersatzmassnahme aufgeführt wurde. Die Mehrheit der Finanzkommission hat in ihrer Beratung dann beschlossen, diese Ersatzmassnahme trotzdem einer Prüfung unterziehen zu wollen, um die Folgen einer Schliessung abschätzen zu können. Markus Straub hat als Präsident der Finanzkommission lediglich, wie es zu seinen Aufgaben gehört, den Entscheid der Kommission nach aussen vertreten. Dass Markus Straub persönlich die Wirtschaftsmittelschule schliessen will, ist nichts als eine traurige, eiskalte SP-Wahlkampf-Lüge. Können wir nicht bei der Wahrheit bleiben?

Und auch zur Behauptung, Markus Straub wäre nach der allfälligen Wahl ein Albtraum für die verkehrstechnische Stadtentwicklung, darf nicht unkommentiert bleiben: Sobald alle Anhänger der linken und grünen Politik, welche sich vehement gegen den motorisierten Individualverkehr stemmen und lieber in den ruhigen Bergquartieren wohnen, auf ein eigenes Auto verzichten, haben wir auf einen Schlag die Verkehrsproblem der Stadt im Griff. Ehrlichkeit und Konsequenz ist scheinbar nur die Stärke der bürgerlichen St. Galler Politikerinnen und Politiker.

Dominique R. Lambert

Kandidat Stadtparlament SVP/

Parteisekretär SVP Kanton SG

Rosenbergstr. 62, 9000 St. Gallen