Es kandidiert einzig Simon Näscher

Nach dem Rücktritt von Elio Mussato (FDP) aus dem Stadtrat kommt es am Abstimmungswochenende vom 14. Juni zu keiner Kampfwahl. Es ist innerhalb der Frist nur ein Wahlvorschlag eingegangen: Simon Näscher, Rechtsanwalt, Mitglied der FDP.

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Simon Näscher (FDP) ist einziger Stadtratskandidat. (Bild: Gk.)

Simon Näscher (FDP) ist einziger Stadtratskandidat. (Bild: Gk.)

RHEINECK. Die Wahlunterlagen werden gemeinsam mit den Abstimmungsunterlagen von Kanton und Bund versandt, dies teilt der Stadtrat mit.

Photovoltaik

Verschiedene Betriebe in Rheineck sowie die eigene Elektroversorgung erstellten bzw. erstellen Photovoltaikanlagen auf den grossen Dachflächen der Liegenschaften. Bis solche Anlagen ins KEV aufgenommen werden und die Rücklieferung über die zugesprochene KEV-Vergütung abgewickelt werden kann (in der Regel zwei bis drei Jahre), muss der örtliche Netzeigentümer die Energie übernehmen und vergüten. Die Bedingungen für die Aufnahme von Rücklieferung von erneuerbarer Energie in das Netz der Elektroversorgung stehen unter www.rheineck.ch zum Download bereit.

Theresienheim abbrechen

Im Zusammenhang mit der Fusion der Feuerwehren Rheineck, Thal und Lutzenberg ent-schied der Stadtrat vor einem Jahr, die Liegenschaft Theresienheim zu kaufen. In der Zwischenzeit ist die Wahl für den Standort des künftigen Feuerwehrdepots auf das Arena-Areal in Buriet gefallen. Damit steht einer späteren Wohnnutzungs-Entwicklung nichts mehr im Weg. Das stark baufällige Gebäude Theresienheim soll hingegen abgebrochen werden. Allenfalls kommt eine Überbauung zu einem späteren Zeitpunkt in Kombination mit dem heutigen Grundstück «Werkhof» in Betracht. Die Rheineckerinnen und Rheinecker haben den Kredit über 90 000 Franken für den Abbruch anlässlich der Bürgerversammlung vom 16. März genehmigt. Der Stadtrat hat die Arbeiten an die Keller Bauunternehmung AG, Rheineck, vergeben.

Ebenfalls vergeben wurden die Arbeiten für die Sanierung des Scheibenstandes. Mit der Materialentsorgung wurde die Eberhard Recycling AG, Kloten, beauftragt. Die Vorbereitungs- sowie die Tiefbauarbeiten werden von der Keller Bauunternehmung AG, Rheineck, ausgeführt.

Kindertagesstätte erweitern

Die Nachfrage nach Kita-Plätzen ist so hoch, dass die heute bestehenden zwei Gruppen praktisch vollständig belegt sind. Es gibt bereits eine Warteliste. Mit dem Kinderbetreuungsangebot kann eine Erwerbstätigkeit beider Ehegatten, zumindest Teilzeit, ermöglicht werden. Das Angebot trägt zudem auch der gesellschaftlichen Entwicklung, nämlich vermehrt alleinerziehende Mütter oder Väter, Rechnung. Der Stadtrat hat daher eine Erweiterung um eine dritte Gruppe mit zwölf Plätzen gemeinsam mit der Kommission und dem Gemeinderat Thal überprüft und genehmigt. Neben den zusätzlichen Betreuungsplätzen hat die Erweiterung den Vorteil, dass eine spürbar flexiblere und damit bessere Personalbesetzung ermöglicht werden kann.

Kita-Subventionen

Der Bund subventioniert die Kita-Erweiterung um zwölf Plätze während zwei Jahren. Die Beiträge betragen 5000 Franken pro Jahr und Platz für belegte und 2000 Franken pro Jahr und Platz für nicht belegte Plätze. Die Betriebsbewilligung wurde vom Kanton bereits in Aussicht gestellt. Die betreuerischen und die betrieblichen Voraussetzungen (inkl. Feuerschutz) müssen jedoch erfüllt werden können.

Die Mehrkosten betragen gegenüber der heutigen Lösung, ohne Berücksichtigung der Bundesbeiträge, voraussichtlich 30 000 Franken pro Jahr. Eine Tariferhöhung muss in Aussicht gestellt werden – nicht nur wegen der Erweiterung. Der Stadtrat bewilligte ausserdem folgende Veranstaltung: Höckler-Bar, 20. Juni, RLC-Parkplatz in Rheineck.

Arbeitsbühne kaufen

Die Elektrizitätsversorgung Rheineck verfügte über eine Fahrleiter «Ehrsam», Jahrgang 1974, wie sie früher für die Feuerwehren gebraucht wurden. Mit dieser Leiter wurden die notwendigen Arbeiten bis zu einer Höhe von 13 Metern erledigt. Für Arbeiten bis zu einer Höhe von 18 Metern wurde bis anhin eine Hubarbeitsbühne eingemietet. Dies war beim Beleuchtungsunterhalt auf den Fussballplätzen und beim Schmücken des Weihnachtsbaums vor der ehemaligen Apotheke unerlässlich.

Die Leiter ist nicht mehr zeitgemäss, nicht mehr Suva-konform und im Einsatz unter Ver-kehr sehr gefährlich. Im Zuge der Erarbeitung des Arbeitssicherheitsdossiers wurde beschlossen, die Leiter ausser Betrieb zu nehmen. Die Investitionskosten für eine Ersatzleiter sind im Budget 2015 enthalten.

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung dem Kauf der «Rosenbauer-Hubarbeitsbühne Isoli PNT 205 NLX» zugestimmt. Mit den Hauptmassen von 20 Metern Arbeitshöhe, der zulässigen Korblast von 230 Kilo und der geringen Abstützbreite deckt das Fahrzeug sämtliche Anforderungen für EW und Bauamt ab. (sk)

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