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Wieso machen Sie beim Projekt Zeitvorsorge mit?

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Kurt Bischof Pensionär und Zeitvorsorger

Kurt Bischof Pensionär und Zeitvorsorger

Wieso machen Sie beim Projekt Zeitvorsorge mit?

Ich bin seit fünf Jahren pensioniert. Bis letztes Jahr habe ich, zusammen mit meinen Geschwistern, meine 91jährige Mutter betreut, die so noch zu Hause wohnen konnte. Die Zeitvorsorge hilft Betagten, solange wie möglich im gewohnten Umfeld zu leben. Es ist eine «Win-win-win»-Situation.

Wie meinen Sie das?

Die betagten Menschen profitieren, weil sie in ihrem Zuhause bleiben können. Ich profitiere, weil ich Stunden sammeln kann für die Zeit, in der ich auf Hilfe angewiesen bin, und die Stadt profitiert, weil sie weniger Kosten hat, wenn die Betagten länger zu Hause leben.

Wie viele Stunden pro Woche machen Sie Zeitvorsorge?

Etwa zwei bis drei Stunden. Ich helfe einem über 90jährigen Ehepaar. Gehe mit ihm einkaufen und wenn erwünscht, mache ich mit dem Paar mal einen Ausflug an den Bodensee.

Macht Ihnen das Freude?

Sehr. Wir sind ein gut eingespieltes Team, fast Freunde. (rsp)

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