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Es fehlte ein Quentchen Glück

Der FC Staad bringt im 3.-Liga-Spiel gegen den FC Schaan eine Zwei-Tore-Führung nicht über die Runden und muss mit einem 2:2 nach Hause reisen.

Die Sorgen von Staads Trainer Gonzalez werden nicht weniger. Mit Lovric und Altindas mussten zwei weitere Stammkräfte für das Spiel gegen Schaan verletzungsbedingt Forfait geben. Und doch gelang es dem Staader Übungsleiter, eine vor allem defensiv überzeugende Mannschaft auf den Platz zu bringen. Insbesondere in der ersten Halbzeit auf der Rheinwiese liessen die Staader trotz gegnerischer Spielüberlegenheit so gut wie keine Chance zu.

Schaan gefiel zwar durch gefälliges Kombinationsspiel im Mittelfeld, in Strafraumnähe gelang allerdings nicht viel – und wenn doch, stand Staads Torhüter Babic zur Stelle. So auch bei Schaans einziger wirklich gefährlichen Torchance in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Babic einen perfekt getretenen Freistoss von Eberle aus rund 20 Metern aus dem Kreuzeck kratzte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Seebuben allerdings zur Überraschung vieler bereits mit 1:0 in Führung. Getroffen hatte in der 33. Minute Fabian Krämer. Nach einem Abschluss von Popadic an die Querlatte stand Krämer goldrichtig und konnte aus kurzer Distanz einschieben. Mit dieser doch sehr schmeichelhaften Führung für die Gäste ging es in die Pause.

Die Seebuben wehrten sich tapfer

Nach dem Seitenwechsel folgte dann der Paukenschlag. Bei einem Ballgewinn an der Mittellinie schaltete Krämer blitzschnell und schickte Sulejmani mit einem weiten Diagonalball auf die Reise. Sulejmanis Schuss konnte vom Schaaner Torhüter zwar noch abgewehrt werden, doch der heranbrausende Juan Galan brauchte nur noch einzuschieben. 2:0 für Staad. Doch es waren noch über 40 Minuten zu spielen, und Schaan drückte je länger je mehr.

Staads Leistung war zufriedenstellend

Die Seebuben wehrten sich zwar tapfer und versuchten auch immer wieder, Nadelstiche zu setzen. So bekamen Popadic und Krämer die Gelegenheit, auf 3:0 zu erhöhen. Gleichzeitig kamen aber auch die Gastgeber immer wieder zu guten Torgelegenheiten. Und so gelang Lucas Eberle in der 60. Minute der Anschlusstreffer, nachdem er für einmal der Staader Verteidigung entlaufen und Babic überwinden konnte. Das Spiel wurde nun hitzig und aggressiv. Schaan drückte und Staad verteidigte. Schliesslich war es allerdings ein Tor aus schwer abseitsverdächtiger Position, das Andreas Schweiger in der 85. Minute gelang. In der Nachspielzeit gelang den Liechtensteinern gar noch der Siegtreffer. Das Tor wurde aber wegen eines Handspiels aberkannt, und so blieb es bei der Punkteteilung.

Der FC Staad zeigte für einmal über 90 Minuten eine zufriedenstellende Leistung und hätte gar drei Punkte entführen können, dazu fehlte am Schluss allerdings noch das Quentchen Glück. (ct)

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