«Erziehungsrat ignoriert uns»

ST.GALLEN. Anfang Juli hat der Erziehungsrat des Kantons St.Gallen erste Massnahmen für eine neue Oberstufe beschlossen. Diese bleiben allerdings freiwillig. Die städtische Schuldirektorin Barbara Eberhard kritisiert das Vorgehen scharf.

Odilia Hiller
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Wie lange Sekundar- und Realschule im St.Gallischen noch getrennt geführt werden, ist nach wie vor unklar. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Wie lange Sekundar- und Realschule im St.Gallischen noch getrennt geführt werden, ist nach wie vor unklar. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Sie sei über die Entscheide des Erziehungsrates schwer enttäuscht, sagt Barbara Eberhard, Schuldirektorin der Stadt St.Gallen, im Tagblatt-Interview. Einerseits würden lediglich die Bedürfnisse der ländlichen Oberstufen berücksichtigt und die Bedürfnisse der Kantonshauptstadt völlig ignoriert.

Andererseits sei die Aussicht auf eine Veränderung der in die Jahre gekommenen Strukturen der Oberstufe – zum Beispiel die Trennung von Sekundar- und Realschule – sehr gering, solange die Massnahmen nicht für alle verbindlich würden.

Deshalb spricht die Stadträtin über vertane Chancen und darüber, was die Stadt dennoch für eine Weiterentwicklung der Oberstufe tun möchte.

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