Erweiterung nicht realisierbar

STEINACH. Für den Teilzonenplan der Parzelle Nr. 356, Obersteinach, hat der Gemeinderat kürzlich für die betriebliche Erweiterung der Gebhard Müller AG dem Baudepartement die Genehmigung beantragt.

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STEINACH. Für den Teilzonenplan der Parzelle Nr. 356, Obersteinach, hat der Gemeinderat kürzlich für die betriebliche Erweiterung der Gebhard Müller AG dem Baudepartement die Genehmigung beantragt. Für den Kanton seien die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Genehmigung aber nicht hinreichend vorhanden, wie es in einer Mitteilung des Gemeinderats heisst. «Der Kanton hat keine Genehmigung in Aussicht gestellt.» Infolgedessen sei die gewünschte bauliche Erweiterung für die Gebhard Müller AG vorläufig nicht realisierbar.

Die Betriebserweiterung fordert nach Einschätzung des kantonalen Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) eine Industriezone. «Infolgedessen ist zu klären, ob eine solche Zone realisierbar ist», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Gemeinderat hat deshalb beim Baudepartement in Absprache mit der Gebhard Müller AG den Antrag zurückgezogen. In einem Gespräch zwischen der Gemeinde, der Gesuchstellerin, dem zuständigen Regierungsrat und dem AREG wurde das weitere Vorgehen sowie die Erarbeitung der rechtlichen Grundlagen definiert. «Diese könnten eine betriebliche Weiterentwicklung auch unter den neuen Voraussetzungen allenfalls ermöglichen», heisst es weiter. Die nötigen Schritte sollen nun eingeleitet werden. (Gk./lim)

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