Erster Tag der offenen Clubs

Morgen Samstag öffnet der Verein «Nacht Gallen» die Türen von fünf St. Galler Clubs. Ein geführter Rundgang sowie eine Podiumsdiskussion sollen Einblicke gewähren und Vorurteile beseitigen.

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Was sich Nacht für Nacht hinter Clubtüren abspielt, darüber ranken sich Mythen. Der Gedanke daran, was der Nachwuchs dort treibt, dürfte wohl einige Eltern um den Schlaf bringen.

Rundgang durch fünf Clubs

Um hier Klarheit zu schaffen, veranstaltet der Verein «Nacht Gallen» morgen Samstag den ersten Tag der offenen Clubs. Dabei führt er durch Lokale, die bestrebt sind, das Nachtleben mit neuen Ideen zu bereichern, wie er in seiner Mitteilung schreibt. So stehen von 14 bis 17 Uhr die Clubs Oya, Palace, Kugl, Flon und Backstage zur freien Besichtigung offen. Ein vom Fachhochschuldozenten Dani Fels geführter Rundgang richtet sich zudem explizit an ein Publikum, das nicht mit der Clubszene vertraut ist. Dabei gewähren Verantwortliche nicht nur Blicke hinter die Kulisse ihrer Betriebe, sie gehen auch auf Themen wie Lärm, Sicherheit, Drogen, Kontrollen bis hin zu Booking-Prozessen ein.

Diskussion im Backstage

So will der Verein «Nacht Gallen», der sich als Lobby des Nachtlebens versteht, die Leidenschaft und den Aufwand von Clubbetreibern zeigen und gleichzeitig Vorurteile abbauen. Der Rundgang ist kostenlos und beginnt um 14 Uhr im Oya und endet um 17 Uhr im Backstage. Um diese Zeit findet dann ebenfalls im Backstage eine Diskussion zum Nachtleben mit Stadtrat Nino Cozzio, Daniel Bondt und David Gadze von «Nacht Gallen», Bobby Bähler von der Bar und Club Kommission Bern sowie Dani Fels statt. (pd/kar)

www.nachtgallen.ch

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