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Ersatzwahl in den Stadtrat vom 26. November: Argumente für und wider Boris Tschirky und Sonja Lüthi

«Bis gestern haben bereit 17,9 Prozent gewählt und gestimmt», Ausgabe vom 9. November
Markus Tofalo

Sonja Lüthi und Boris Tschirky unterscheiden sich politisch kaum, ist als Fazit nach jedem Podium zu hören. Der Vergleich der Smart Spider zeigt hingegen neben einem klaren Unterschied im Umweltschutz auch eindeutig eine liberalere Grundausrichtung von Unternehmerin Sonja Lüthi. Es ist auffällig, wie der CVP-Kandidat mit jedem Podium seine Aussagen weiter nach links verschoben hat. Deutlich wurde dies bei Äusserungen zur Migrationspolitik, wo er im Kantonsrat eine härtere Haltung zeigte als Sonja Lüthi. Aber auch bei Verkehrsfragen. So wiederholt er zum Thema Mobilitäts-Initiative zwar stets die Argumente der Befürworter, drückt sich aber gleichzeitig vor einem dazu­gehörigen klaren Ja zu dieser Vorlage der Autolobby. Und dass er entgegen den Parteien und Organisationen, die ihn unterstützen, einverstanden ist, die Parkplätze auf der Bahnhofstrasse zu streichen, lässt die Frage aufkommen, ob er effektiv der richtige Kandidat seiner Unterstützer ist. Oder ist das eben doch eher Wahltaktik?

Markus Tofalo

Brauerstrasse 79, 9016 St. Gallen

Ich betrachte mich als unternehmerisch denkenden und handelnden Stimmbürger dieser Stadt. Bei mir ist nachhaltiges Denken und Handeln im sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereich seit der Zeit des Club of Rome in den 1980er-Jahren verankert. Nicht nur mich, sondern jeden verantwortungsvollen Einwohner dieser Stadt prägt dieses Handeln. Aus diesem Grund verstehe ich die ideologischen Stimmen von ökologisch und nachhaltig nicht, die so dezidiert und einseitig Wahlkampf betreiben. Jeder verantwortungsvolle Bürger, Unternehmer und Politiker handelt danach. Wir wären sonst nicht so erfolgreich. Unsere Stadt braucht keine Ideologen. Nur pragmatische Politiker wie Boris Tschirky bringen uns weiter.

Randolph Koller

Tannenstrasse 44, 9010 St. Gallen

Sonja Lüthi gehört in den Stadtrat, weil sie intelligent, sozial denkend und kämpferisch ist. Wir vom Familien­garten Grossacker werden ihr immer dankbar dafür sein, dass sie uns im Kampf gegen die Überbauung unseres Areals unterstützt hat. Ich hoffe, dass alle Gärtnerinnen und Gärtner der Stadt Sonja Lüthi die Stimme geben: Sonja Lüthi am 26. November in den Stadtrat!

René Sutter

Kassier FGV Grossacker

Brauerstrasse 74b, 9016 St. Gallen

Wir brauchen eine moderne, urbane Stadtregierung. Dabei geht es nicht um links oder rechts, sondern um fortschrittliches Gestalten. Zwei Mitte-Politiker bewerben sich. Für mich kommt nur die liberale Sonja Lüthi in Frage. Sie ist kompetent, innovativ, führungsstark und wird gestalten, nicht nur verwalten. Das hat ihr bisheriger Werdegang gezeigt. Und nicht zuletzt: Wir brauchen eine zweite Frau im Stadtkollegium.

Hans Peter Grünenfelder

Schneebergstrasse 17, 9000 St. Gallen

Ich bin überzeugt, dass wir eine Stadtregierung brauchen, in der Bürgerliche und Linke angemessen vertreten sind. Jetzt ist die Reihe an den Bürgerlichen. Boris Tschirky ist eine gute Wahl für die ganze Stadt. Er ist nicht nur Sympathieträger mit guten Ideen, sondern auch Praktiker, der auch mit Andersdenkenden Konzepte erarbeiten und realisieren kann.

Ich bewege mich oft in linken Kreisen und habe auch keine Hemmungen, links zu wählen. In dieser Stadtratswahl habe ich mich aber von Anfang an für Boris Tschirky entschieden. Das hat mir in linken Kreisen Hohn und Schelte eingebracht. Da frage ich mich: Hat die Linke eigentlich die Deutungshoheit über das Wort «sozial»? Boris Tschirky setzt sich für Benachteiligte ein. Das ist Teil seiner Lebenshaltung. Als Vizepräsident der Stiftung Mintegra stellt er diese auch politisch unter Beweis. Mintegra ist eine Organisation, die mit interessanten Projekten erfolgreich die Integration von Migranten vorantreibt.

Boris Tschirky ist ein optimistischer, offener und toleranter Mensch, der durch seine direkte, gradlinige und positive Art den Zugang zu anderen Menschen leicht findet und laufend beweist, dass er Konsens schaffen und führen kann. Er wird ein guter Stadtrat sein, für alle St. Gallerinnen und St. Galler.

Gehen Sie wählen!

Martin Schregenberger

Herbrigstrasse 12, 9011 St. Gallen

Schweizer sind stolz auf ihre demokratische Staatsform. In den vergangenen Jahren ist von politischer Seite vermehrt Geschlechtergerechtigkeit angestrebt worden. Dazu gehört ein deutlicher Trend zu Geschlechterdemokratie. Wir stehen vor einem zweiten Wahlgang in den Stadtrat, der in seiner Zusammensetzung die Stadtbevölkerung repräsentieren sollte. Die Stadt St. Gallen hat mehr weibliche als männliche Einwohner. Nun soll aber zu den drei Stadträten und einer Stadträtin gar nochmals ein Mann gewählt werden. Die CVP hat einen Mann statt eine Frau für den Stadtrat aufgestellt. Vermutlich wurde unterlassen, eine Frau auf eine mögliche Stadtratsposition vorzubereiten. Oder ist etwa keine taugliche Frau in den christdemokratischen Reihen vorhanden? Wohl kaum. Die Stimmberechtigten werden dies hoffentlich nicht übersehen – und statt des Mannes die bestens ausgewiesene weibliche Kandidatin wählen. Sonja Lüthis Qualifikationen sind denen des CVP-Mannes mindestens ebenbürtig.

Barbla Jäger

Buchstrasse 33, 9000 St. Gallen

Personen- oder Parteiwahl? Für mich ist die Stadtratsersatzwahl sowohl als auch. Daher stehe ich voll und ganz hinter Boris Tschirky. Er kennt die Stadt und die Region aus seiner politischen Arbeit in Stadtparlament, Kantonsrat und als Gemeindepräsident von Gaiserwald. Aus meiner Sicht bringt er die Voraussetzungen mit, die Direktion Soziales und Sicherheit zu führen. Denn soziale Themen sind ihm als Vizepräsidenten der Stiftung Mintegra in Buchs, welche die Integration von ausländischen und fremdsprachigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern fördert, absolut nicht fremd. Im Kontakt mit Migranten oder sozial Benachteiligten kennt er keine Berührungsängste. Vielmehr nimmt er Anteil an ihrem Schicksal.

Dass er grundsätzlich ein Mann des Volkes ist, beweist Boris Tschirky immer wieder, wenn er sich bei Anlässen unter die Teilnehmer mischt und da und dort mit der Bevölkerung ins Gespräch kommt. Durch seine politische Arbeit bringt er grosse Erfahrung für das Amt als Stadtrat mit. Zudem ist er weit über die Stadtgrenzen hinaus gut vernetzt. Gerade als Stadtrat der Direktion Soziales und Sicherheit kommt das unserer Stadt im Umgang mit den Nachbargemeinden zugute.

Daniel Bertoldo

Präsident EVP Wahlkreis St. Gallen

Hochwachtstrasse 9, 9000 St. Gallen

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