Erfolgreiche Hecht-Sanierung mit Minderkosten

RHEINECK. Erfahrungsgemäss ergeben sich bei baulichen Sanierungen an Hochbauten teils grössere Abweichungen und Verwerfungen innerhalb der einzelnen Arbeitsgattungen im Vergleich zum ursprünglichen Gesamtkostenvoranschlag.

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RHEINECK. Erfahrungsgemäss ergeben sich bei baulichen Sanierungen an Hochbauten teils grössere Abweichungen und Verwerfungen innerhalb der einzelnen Arbeitsgattungen im Vergleich zum ursprünglichen Gesamtkostenvoranschlag. Die Abweichungen bei der «Hecht»-Sanierung sind zu einem sehr grossen Teil auf die im Verlaufe der Ausführung geänderte Dachsanierung zurückzuführen. Zusätzlich hat der Stadtrat einer umfassenden Umgebungssanierung anstelle einer teilweisen Erneuerung zugestimmt.

Insgesamt konnten so 382 000 Franken eingespart werden. Darin sind die Minderaufwendungen für den Verzicht auf die Dach-Gebäudedämmung enthalten. In den Mehrleistungen sind im Gegenzug die Mehrkosten für die Dachdämmung/-sanierung enthalten. Die ausgewiesenen Mehrleistungen betragen 460 000 Franken. Der von der Bürgerschaft bewilligte Kredit gemäss Kostenvoranschlag betrug 1 540 000 Franken; die Schlussabrechnung weist Aufwendungen von 1 507 519 Franken auf. Damit konnte die Sanierung mit Minderkosten von 32 480 Franken beendet werden.

Wie bereits vor der Urnenabstimmung im Jahr 2012 angekündigt, wurde mit der Sanierung der Gebäudehülle auch eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs umgesetzt. Im Rahmen der seinerzeitigen Gebäudeuntersuchung wurde festgestellt, dass die Haustechnik veraltet ist, die Lebensdauer abgelaufen. Der Stadtrat hatte jedoch damals entschieden, die Haustechnik erst nach erfolgter Gebäudedämmung vorzunehmen, ausgehend von den dannzumal geänderten Energiekennzahlen. Bereits im Gutachten zuhanden der Bürgerschaft wurde darauf hingewiesen und ausgeführt, dass im Anschluss an die Sanierung der Gebäudehülle auch die Haustechnik saniert werden müsse. Der zu erwartende und notwendige Kredit wird voraussichtlich im Voranschlag 2015 eingestellt. Bereits heute kann festgehalten werden, dass die Erneuerung der Haustechnik nicht mehr weiter aufgeschoben werden kann. (Sk.)

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