Erfolg für Casa Solaris

GOSSAU. Die Wogen gingen hoch im April des vergangenen Jahres. Die privaten Pflegeheim-Betreiber Casa Solaris und Vita Tertia hatten bei der Stadt Gossau um Unterstützung ersucht, um insgesamt 56 Pflegeplätze auf die kantonale Liste setzen zu lassen. Die Stadt lehnte ab.

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GOSSAU. Die Wogen gingen hoch im April des vergangenen Jahres. Die privaten Pflegeheim-Betreiber Casa Solaris und Vita Tertia hatten bei der Stadt Gossau um Unterstützung ersucht, um insgesamt 56 Pflegeplätze auf die kantonale Liste setzen zu lassen. Die Stadt lehnte ab. Durch die neuen Pflegeheime in Waldkirch und Gaiserwald dürfte der Bedarf in der Stadt Gossau abnehmen, lautete die Begründung. Die Zahl der Pflegebetten sollte nach Ansicht des Stadtrats erst überprüft werden, nachdem die Sana Fürstenland AG ihren Neubau eingeweiht haben wird. «Es ist unfair, wenn man mitten im Spiel die Regeln ändert», kritisierte damals Clovis Défago, Investor für das Casa Solaris. Der Regierungsrat stellte sich dann Ende 2014 auf die Seite Défagos und bewilligte auf den kommenden Februar 32 Pflegeplätze für das Casa Solaris. Der Stadtrat verzichtete darauf, den Entscheid anzufechten. Eine Beschwerde hätte kaum Erfolgsaussichten, die geringen Chancen würden den Aufwand nicht rechtfertigen.

Während die Stadt Gossau für 2015 mit einem Bedarf von 240 Pflegeplätzen rechnet, geht der Kanton von 245 und für 2030 sogar von 356 Plätzen aus. Derzeit gibt es in Gossau 238 bewilligte Pflegeplätze. (jw)