ERFOLG: 300 strahlende Kindergesichter

Im Ferienspass wurde Kindern aus Wittenbach, Häggenschwil und Muolen wieder viel geboten. Ein einziger Wermutstropfen bleibt.

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Im Ferienspass werden Kinder für einen Tag zu Piraten. (Bild: PD)

Im Ferienspass werden Kinder für einen Tag zu Piraten. (Bild: PD)

Hauptorganisatorin Tanja Nef zieht ein positives Fazit nach drei Wochen Ferienspass Wittenbach-Häggenschwil-Muolen: «Es gab keine Reklamationen, wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden.» 42 Kurse für Kinder von 4 bis 16 Jahren standen zur Auswahl. 300 Kinder nahmen teil, einige Kurse waren gar überbucht. Fischen, Freibadnacht oder T-Shirt färben waren derart beliebt, dass Kinder teilweise auf das nächste Jahr vertröstet werden mussten.

Nur zwei Kurse, die Piratenschatzsuche und der Waldhüttenbau, fielen wegen des schlechten Wetters wortwörtlich ins Wasser. «Regen und Wind im Wald sind gefährlich. Die Sicherheit steht für uns an oberster Stelle», sagt Tanja Nef. Da private Anbieter oft einen Ferientag einreichen würden, um den Ferienspass durchzuführen, sei ein Verschieben des Angebots leider nicht immer möglich.

Ärgernis für Anbieter

«Die vielen spontanen Abmeldungen waren der einzige Wermutstropfen», sagt Tanja Nef. Viele Eltern hätten ihre Kinder kurzfristig abgemeldet. Für die Veranstalter der Angebote sei dies sehr ärgerlich, da Material, Essen oder Transport bereits organisiert seien. «Die Abmeldungen haben im Vergleich zum letzten Jahr stark zugenommen», sagt die Hauptorganisatorin. So wurden Kurse durchgeführt, ­deren Teilnehmerzahl eigentlich unter dem Minimum lag. «Die Wertschätzung für die Arbeit der freiwilligen Anbieter fehlt leider manchmal», sagt Tanja Nef.

Ziel der Arbeitsgruppe Ferienspass ist es, Kindern in den Sommerferien ein wenig Abwechslung zu bieten. Es werden Orte besucht, die man als Einzelperson nicht einfach so betreten kann. So bietet die Feuerwehr, aber auch die Polizei einen Kurs an. Auch viele Privatpersonen oder Vereine engagieren sich. «Der Ferienspass kann durchaus zur Nachwuchsförderung dienen», sagt Tanja Nef. «Aber die grösste Motivation sind sicherlich die unzähligen strahlenden Kindergesichter.» (lin)