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ERFAHRUNGSBERICHT: Offa mit der ganzen Familie: Ein Messetag schmerzt im Portemonnaie

Wer mit der ganzen Familie die Offa besucht, hat viel Spass, lässt aber auch viel Geld liegen. Ein Erfahrungsbericht mit einem kleinen Trick und einer einfachen Regel.
Roger Berhalter

Die Offa ist einer jener Orte, wo man als Eltern oft Nein sagt. Nein zum rosaroten Einhorn-Ballon für 10 Franken. Nein zur grünen Plastikgitarre für 7.50 Franken. Nein zur Indianerfigur «made in China» für 8.50 Franken.

Ab und zu sagt man aber auch Ja. Weil man das Quengeln nicht mehr erträgt, weil man den Kindern eine Freude machen will oder weil man noch genau weiss, welchen Spass man früher selbst hatte, als man eine Indianerfigur in die Hand gedrückt bekam oder einmal auf dem Märli-Karussell fahren durfte.

Bild: Michel Canonica
Bild: Michel Canonica
Bild: Michel Canonica
Bild: Michel Canonica
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Bild: Michel Canonica
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Bild: Michel Canonica
Bild: Michel Canonica
Bild: Michel Canonica
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Bild: Michel Canonica
19 Bilder

Die schönsten Bilder der OFFA



Jedes Ja schmerzt aber auch im Portemonnaie. Wer mit der ganzen Familie die Messe und vor allem den Jahrmarkt besucht, lässt viel Geld liegen. Im nicht repräsentativen Selbstversuch zu viert, mit einem drei- und einem fünfjährigen Kind, waren es fast 160 Franken an einem halben Messetag. Ohne alkoholische Getränke, (fast) ohne Einkauf und ohne übermässiges Bahnenfahren. An der Kasse kommen wir noch glimpflich davon. Die Kinder zahlen keinen Eintritt, wir Erwachsenen lösen zwei Tageskarten für je 15 Franken. Für 6- bis 15-Jährige kostet ein Offa-Tag 10 Franken, und es gibt eine Familientageskarte für 35 Franken (für bis zu zwei Erwachsene und bis zu vier 6- bis 15-Jährige).

Teigtaschen wie bei Rosamunde Pilcher

Derart viele gute Düfte liegen in der Luft, dass wir das Nein-Sagen schon beim ersten Wurststand aufgeben: Es gibt zwei Bratwürste mit Bürli (15 Franken) und ein Getränk dazu (4.50 Franken). Es lohnt sich, bei einem der vielen Verpflegungsstände zuzuschlagen, weil es an der Offa längst mehr zu entdecken gibt als die klassische Bratwurst. Wir probieren zunächst an der Saft-Bar in Halle 2.0 zwei sehr exotische Fruchtsäfte (11 Franken). Danach geht es draussen bewährter weiter: Eine Portion Pommes-Frites (6 Franken), ein Schnitzelbrot (8 Franken), zweimal Soft Ice für die Kleinen (10 Franken), einmal gebrannte Mandeln (9 Franken) und schliesslich eine Cornish Pasty, «die Spezialität aus Cornwall, bekannt aus den Rosamunde-Pilcher-Filmen» (8 Franken).

Kostproben, Müsterli und Kügelibahnen

Nicht alles an der Offa kostet. Gerade in den Messehallen ist vieles gratis zu haben. An jedem zweiten Stand erhält man Kostproben, Degustationshäppchen und Müsterli. Schon an der ersten Theke in Halle 3.1 bekommen die Kinder einen Eistee, für die Erwachsenen gibts einen Stärkungssaft mit Kalzium. Frisch gebackene Waffeln, würzige Dipsaucen, Pizzastücke aus dem Holzofen: An der Offa kann man auch zugreifen ohne das Portemonnaie zu zücken. Und dabei waren wir noch nicht einmal an den Food-Ständen in der Halle 9. Die «Sonderschau Whiskyland Schweiz» schien uns für die Kinder dann doch nicht das Richtige...

Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
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Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
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Bild: Ralph Ribi
Bild: Ralph Ribi
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20 Bilder

Die schönsten Bilder des Jahrmarkts

Kein Halten gibts für die Kleinen aber am Spielzeug-Stand zuhinterst in Halle 2.0. Hier verweilen wir lange, zwischen Kügelibahnen, Basteltischen und Regalen voller Spielzeug. Wir könnten jetzt vom Messerabatt profitieren (10 Prozent), einigen uns aber auf einen kleinen Trick: Wir erzählen den Kindern, dass man an einer Messe nichts kaufen, sondern nur ausprobieren kann. Heimlich merken wir uns aber das eine oder andere Spiel, so dass die nächsten Geburtstagsgeschenke schon geritzt sind.

Mit dem Messebähnli zum Marktplatz

Anschliessend gehts auf den Jahrmarkt – mit einer einfachen Regel: Jede Bahn nur einmal. Mag sein, dass uns jener Vater dazu inspiriert, dessen Tochter weint, weil sie nur zweimal (und nicht drei- oder vier- oder fünfmal) auf dem Märli-Karussell fahren darf. Nun denn: Einmal Riesenrad für alle (20 Franken), zwei Jetons fürs Märli-Karussell (5 Franken), und danach gehts mit dem Messebähnli wieder zurück zum Marktplatz (11 Franken). Jetzt haben die Kinder Durst, wir füllen am Vadianbrunnen eine Flasche mit Trinkwasser – gratis.

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