ENTWICKLUNG: Die Schweiz und Asien

Seit 50 Jahren ist die Schweiz Mitglied bei der Asian Development Bank. In der HSG findet dazu eine Ausstellung statt.

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Bis am 17. Oktober findet im HSG-Hauptgebäude eine Ausstellung zur Asian Development Bank statt. (Bild: Leonardo Da Riz)

Bis am 17. Oktober findet im HSG-Hauptgebäude eine Ausstellung zur Asian Development Bank statt. (Bild: Leonardo Da Riz)

Seit 1967 ist die Schweiz Mitglied der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und unterstützt dabei zahlreiche Entwicklungsprojekte in Asien. Anlässlich dieses 50-Jahr-Jubiläums findet im Hauptgebäude der Universität St. Gallen (HSG) bis zum 17. Oktober eine Ausstellung statt. Gezeigt werden verschiedene Stellwände, die Projekte der ADB porträtieren. Beispielsweise eines in Nepal, das im Juni 2015 gestartet wurde und beim Wiederaufbau der Infrastruktur hilft, die durch das grosse Erdbeben im April 2015 zerstört wurde.

Die Schweiz: Ein geschätzter Partner

Gestern Mittag fand die Vernissage statt. Debra Kertzman, die Leiterin des europäischen ADB-Büros, eröffnete die Vernissage mit einer kurzen Rede und betonte, dass man die Schweiz als Partner bei den betreuten Entwicklungsprojekten sehr schätze. Auch habe sich die Zusammenarbeit im Verlauf der Jahre intensiviert. Daraufhin übernahm Patrick Renz vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) das Wort. Er erklärte, wieso sich die Schweiz 1967 für eine Zusammenarbeit entschied und der ADB beigetreten ist: «Schon damals erkannte man, dass es Sinn macht, im aufstrebenden Wirtschaftsraum Asien präsent zu sein.» Ausserdem habe man festgestellt, dass man in Kooperation mehr bewirken könne als alleine. «In Zusammenarbeit kann man grössere Projekte finanzieren.»

Für die HSG als Veranstaltungsort habe man sich auch entschieden, da sie als renommierte Schweizer Wirtschaftsuni ein starker Partner für die ADB ist, erklärt Patrick Renz. (ldr)