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ENTWÄSSERUNGSTECHNOLOGIE: Neue Berufslehren werten Branche auf

Zwei neue Grundausbildungen sollen das Berufsbild aufwerten. Am Tag der Lernenden stellten drei Auszubildende in Rorschach ihre Tätigkeit vor.
Christina Vaccaro
Drei junge Männer lernen den Beruf der Entwässerungstechnologie. (Bild: Christina Vaccaro)

Drei junge Männer lernen den Beruf der Entwässerungstechnologie. (Bild: Christina Vaccaro)

Drei Lernende absolvieren in Rorschach zwei relativ neue berufliche Grundausbildungen. Seit 2014 ist es in der Schweiz möglich, eine Ausbildung zum Entwässerungstechnologen (EFZ) beziehungsweise zum Entwässerungspraktiker (EBA) zu machen.

«Es war das Bestreben des Ausbildungsdachverbandes, das Berufsbild in der Kanalbranche aufzuwerten. Dazu wurden die beiden neuen Berufslehren eingeführt», sagt Patricia Eisenhut, die gemeinsam mit ihrem Partner seit 17 Jahren die Kanalprofis GmbH in Rorschach führt.

Wert dank Ausbildung und Umweltschutz gestiegen

Drei Jahre nach Einführung der Ausbildung schlossen dieses Jahr schweizweit 30 fertig ausgebildete Entwässerungstechnologen als solche ab. Im Rorschacher Betrieb gibt es derzeit drei Lernende in Ausbildung, einer davon wird nächstes Jahr seine Berufsausbildung beenden. Rico Meier schloss nach seiner Sanitärausbildung die Lehre zum Entwicklungstechnologen an und befindet sich nun im letzten Lehrjahr. In seiner Heimat Liechtenstein gibt es die Ausbildung nicht, deshalb kommt der 19-Jährige täglich nach Rorschach. «Mir gefallen die Abwechslung und das Lösen technischer Probleme», sagt er. «Man ist mal drinnen, mal draussen. Bei komplizierten Leitungen muss man überlegen, wie man am besten spült. Und sieht dann sofort das Ergebnis.»

Entwässerungstechnologen sorgen für funktionstüchtige Entwässerungsanlagen. Sie reinigen, warten, prüfen und reparieren Anlagen im öffentlichen wie privaten Bereich.

Dafür sind praktische wie technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen notwendig. In der Ausbildung gibt es drei Schwerpunkte: Warten, Untersuchen und Sanieren. «Ich habe mich fürs Warten entschieden», sagt der 15-jährige Benjamin Bormann aus Engelburg im ersten Lehrjahr. «Mich hat das Thema Entwässerung interessiert. Es ist sehr abwechslungsreich und es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten.»

Der 22-jährige Yannick Gubser aus Oberterzen machte zuerst die Ausbildung zum Entwässerungspraktiker und hängte im Anschluss noch die entsprechend verkürzte Ausbildung zum Entwässerungstechnologen an. «Das Schnuppern hat mir gefallen, so bin ich geblieben», sagt der Lernende im zweiten Lehrjahr.

Christina Vaccaro

christina.vaccaro

@tagblatt.ch

Mehr Infos: Ausbildungsdachverband www.advk.ch

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