Entlastungsdienst sucht Betreuer

Der Verein Entlastungsdienst für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige der Region Rorschach betreute 2014 zwölf Familien. Die Suche nach Betreuern ist weiterhin ein Schwerpunkt der Arbeit des Vorstandes, in dem Raymond Müller neu mitwirkt.

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RORSCHACH. Präsident Kurt E. Ress konnte im Generationentreff Negropont nur gerade 20 Prozent der Mitglieder zur HV begrüssen. Das lag wohl auch an der Traktandenliste, die keine ausserordentlichen Geschäfte beinhaltete.

In seiner Begrüssung gedachte er der endgültigen Abschiede von Tagblatt-Journalist Peter Beerli und von Christine Berger aus Grub, die im Vorjahr aus Vorstand zurückgetreten und langjährige Mitarbeiterin gewesen war. Der Schwerpunkt der Vorstandstätigkeit lag erneut auf der Werbung um Betreuerinnen und Betreuer wie auch neue Betreuungsaufträge. Zeitintensiv erwies sich wiederum die Mitarbeit im Vorstand des Verbands der Entlastungsdienste St. Gallen und Appenzell, vor allem für einen neuen Vier-Jahre-Finanzierungsvertrag mit der Pro Infirmis, dessen Unterzeichnung kurz bevor steht.

Zwölf Familien betreut

Vermittlerin Brigitta Sturzenegger berichtete von einem eindrucksvollen Jahr. «2014 haben elf Betreuer in der Region Rorschach zwölf Familien engagiert unterstützt. Mit fundiertem Wissen, aber auch mit viel Herzblut haben sie den Familien geholfen und sie entlastet. Sie leisteten einen Einsatz von 1020 Stunden, verteilt auf 301 Einsätze.» Sie dankte für den vorbildlichen Einsatz. Auch sie wünsche sich, dass der Entlastungsdienst wieder vermehrt gefragt und gefordert werde. Zum Schluss ihrer Ausführungen gedachte Sturzenegger dem Hinscheiden von Charles Bischoff, einem langjährigen Helfer.

Raymond Müller im Vorstand

Vereinskassier Ernst Peter durfte Erfreuliches präsentieren. Die Rechnung 2014 schloss mit einem Vermögenszuwachs von 2828 Franken ab. Dazu beigetragen hat auch die Mitarbeit am Martinimarkt, wo Raclette und Weisswein verkauft wurden.

An dieser HV mussten gemäss Vereinsstatuten Neuwahlen durchgeführt werden. Walter Widmer trat nach zweijähriger Mitarbeit im Vorstand zurück. Als Nachfolger stellte sich Raymond Müller zur Verfügung. Müller ist im Entlastungsdienst als Betreuer im Einsatz, wodurch er wichtige Impulse in den Vorstand einbringen kann. Die übrigen Mitglieder und die Revisoren stellten sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung. Der Präsident schloss die Versammlung mit einem aufrichtigen Dank an alle Mitglieder und Gönner, einem besonderen Dank an die Vermittlerin, die Betreuer und den Vorstand. (REK/cot)

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