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Engpass rasch beseitigen

«Der Flaschenhals an der Poststrasse», Ausgabe vom 7. Februar
Hansueli Stettler

Am ÖV-Stau an der Poststrasse zeigt sich überdeutlich, wo das Problem liegt: Der Fahrplan ist immer noch nicht harmonisiert. Somit gehen ganze Buspakete zur gleichen Zeit auf die Ost- (und leider auch West-) Achse. Die verantwortlichen Köpfe hinter dem Problem sind immer noch die gleichen wie vor Jahren, als die einmalige Chance vertan wurde, den Bahnhofplatz sinnvoll und ökologisch neu zu organisieren. Diese völlig seelenlose und Platz verschwendende Stahl- und Betonorgie hat für Benützerinnen und Benutzer des ÖV nichts verbessert. Sie wäre aber einfach zu vermeiden gewesen.

Die Bahnhofstrasse nach Osten sofort für sämtliche Busse zu nutzen, die nicht am Grabenpärklein halten müssen, wäre die einzige vernünftige Lösung. Die Strasse wird nämlich seit Jahren von der Bahn ganz erfolgreich in beide Richtungen befahren. Ihre Fahrbahn ist – sogar zwischen den unseligen Parkplatzreihen – ganze sieben Meter breit. Das müsste reichen, um mit zwei Fahrzeugen von zweieinhalb Meter Breite zu kreuzen, zumal diese Kreuzungen nicht bei jeder Durchfahrt stattfinden. Man muss nämlich bedenken, dass Postautofahrer Profis sind und ganz gut fahren können.

Niemand hätte etwas dagegen, wenn als erste symbolische Geste drei der exponiertesten Parkplätze in der Kurve aufgehoben würden – dort, wo häufig die überbreiten Karren der Leute stehen, die sich genau deswegen nicht in ein Parkhaus getrauen. Die Bahn hätte dann wesentlich weniger Betriebsstörungen. Weil die neuen Züge mit 2,40 m etwas breiter sein werden, müsste Stadtingenieur Beat Rietmann sowieso gelegentlich etwas unternehmen. Hoffen wir doch, dass er dieses Jahr so weit vorausdenkt.

Die Bahnhofstrassen-Durchfahrt bringt dem Busverkehr eine Fahrzeitverkürzung von durchschnittlich einer ganzen Minute, weil zwei Kreuzungen, eine davon mit Lichtsignalanlage, wegfallen. Das führt zu mehr Attraktivität für Passagiere und angenehmeren Arbeitsverhältnissen für die Fahrer. Wollen das unsere Chefbeamten verhindern? Gibt’s da etwa Konkurrenzneid aufs Postauto? Die haben ja schon bald eine völlig andere Ausgangslage im Wettbewerb um die Konzessionen … So hoffen wir wenigstens.

Hansueli Stettler

Lindenstrasse 132, 9016 St. Gallen

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