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ENGELBURG: Die Künstler von morgen

Zehn ganz unterschiedliche Auftritte durften die Zuschauer der «Offenen Bühne» bei Kultur in Engelburg erleben. Die meist jungen Talente konnten sich damit erstmals im Rampenlicht präsentieren.
Andrina Zumbühl
Kunterbunt: Ländler mit Potz Musig, Clown Samuel Ruiz, Trompeter Mathias Hasler und Christine Heri als Hildegard Knef. (Bilder: Michel Canonica)

Kunterbunt: Ländler mit Potz Musig, Clown Samuel Ruiz, Trompeter Mathias Hasler und Christine Heri als Hildegard Knef. (Bilder: Michel Canonica)

Andrina Zumbühl

redaktiongo@tagblatt.ch

Wenn Mathea Oberholzer die ersten Töne eines Songs von Amy Winehouse anstimmt, könnte man meinen, der Gesang stamme direkt von einer CD. Aber die 16-Jährige singt live und souverän mit voller Stimme. Mathea ist eines der Talente, die am Sonntagnachmittag bei der «Offenen Bühne» in der Alten Turnhalle auftraten. Kultur in Engelburg ermöglichte damit lokalen Künstlern aus der Region, einmal im Rampenlicht zu stehen.

«Wir sind ein wenig erschlagen vom grossen Interesse», sagt Susan Edthofer vom OK, als sie ins Publikum schaut. Gemeinsam mit Isabelle Scherrer und Gerold Huber führt sie durch den Nachmittag voller Überraschungen. Das Publikum kommt in den Genuss von Aufführungen aus den Sparten Gesang, Tanz, Musik oder Comedy. Alle Talente werden vom Publikum mit einem kräftigen Applaus belohnt. Auch die ehemalige Musiklehrerin Christine Heri präsentiert ihr Gesangstalent. Begleitet von Valentina Kamnik lässt sie die verstorbene Hildegard Knef und deren Chansons wieder aufleben. «Da bekomme ich Gänsehaut», sagt eine Zuschauerin.

Viele haben mehr als ein Talent

Ein Gesangstalent schlummert auch in Alisha Wick, welche elegant gekleidet singt und Keyboard spielt. Ebenfalls zwei verschiedene Talente zeigt die 13-Jährige Aline Locher. Zuerst singt sie, anschliessend tanzt sie mit ausdrucksstarkem Gesicht über die Bühne. Eigentlich wollte sie nur singen, aber dann habe sie sich entschieden, zusätzlich eine Tanzchoreografie zu zeigen, erzählt Aline. Ihr Tanzlehrer habe mit ihr in drei Privatlektionen die Choreografie geübt. Auch Vanessa Zulo, Tabea Niethammer und Cheyenne Sult haben mit ihrer Tanzlehrerin geprobt und zu dritt eine Choreografie auf die Beine gestellt. Eine weitere aussergewöhnliche Choreografie zeigen Taya Blumenstein, Joya Mäder, Lorena Kummer, Sirpa Kraus, Nina Stadler, Aline Helbling und Milena Bachmann, indem sie Tanz und Gesang vereinen. Ihr Talent für ein Instrument beweist unter anderem Mélia Näf, deren Finger flink über die Akkordeontasten fliegen, während sie mit dem Fuss ein Schlagzeug betätigt. Dass sie im OZ Grünau in Wittenbach die Talentschule besucht, leuchtet den Zuschauern schnell ein. Ebenso musikalisch präsentiert sich Mathias Hasler, der sowohl Trompete als auch Piano beherrscht. «Man könnte meinen, er sei Musiker», sagt Gerold Huber. Aber Mathias lerne Hochbauzeichner. Musikalisch geht es mit Potz Musig weiter, einer jugendlichen Kleinformation in Trachtenkleidung, die Ländler spielt unter der Leitung von Ruth Cozzio. Für Schmunzeln sorgt Samuel Ruiz als russischer Clown. Mit sieben Jahren ist er der jüngste Teilnehmer. Ohne Worte, nur mit Gestik und Mimik, bringt er das Publikum zum Lachen und manch ein Zuschauer bewundert den Siebenjährigen für seinen Mut.

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