Energieeffizienz der Stadt verbessern

Nach Ansicht der SP muss die Energieeffizienz in der Stadt gesteigert und die Abhängigkeit von nicht erneuerbarer Energie reduziert werden. Sie fordert ein entsprechendes Konzept.

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RORSCHACH. Laut Mitteilung der SP Rorschach stellt die Ortspartei an der Bürgerversammlung vom Dienstag folgenden Antrag: «Der Stadtrat wird beauftragt, auf die nächste Bürgerversammlung ein Konzept zur aktiven Förderung von erneuerbarer Energie für die Stadt Rorschach vorzulegen. Das Konzept ergänzt das kantonale Energieförderungsprogramm und beinhaltet neben aktiver Förderung von erneuerbarer Energie durch die Stadt Rorschach auch eine finanzielle Unterstützung analog jener des Kantons; zum Beispiel Beiträge an Warmwasserkollektoren, Solarkollektoren usw. in gleicher Höhe wie der Kanton sie ausrichtet. Ziel des Konzeptes muss sein, die Energieeffizienz in der Stadt zu steigern und die Abhängigkeit von nicht erneuerbarer Energie zu reduzieren.

Keine Vorbildfunktion

Die SP begründet ihren Antrag damit, dass die Stadt Rorschach zwar seit 2001 das Label Energiestadt führe; doch im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden habe die Stadt bei der Förderung von erneuerbarer Energie keine Vorbildfunktion. Private Initiativen würden zwar nicht behindert, aber auch nicht speziell gefördert. Die letzte Aktivität unter dem Label Energiestadt Rorschach, die im Internet aufgeführt sei, gehe auf das Jahr 2006 zurück.

Grosser Nachholbedarf

«Energie sparen ist wichtig und welche Energie wir beziehen auch. Die Technischen Betriebe fördern dies mit den verschiedenen Angeboten wie zum Beispiel Aquapower», schreibt die Ortspartei. Für die SP sei das jedoch nicht genug. Hinsichtlich erneuerbarer Energie gebe es in Rorschach einen grossen Nachholbedarf. Der Stadtrat müsse dieses Thema in die Legislaturziele aufnehmen. Zu einer aktiven Stadtentwicklung gehöre auch ein Konzept zur Förderung erneuerbarer Energie. Rorschach solle auch in dieser Hinsicht attraktiv und vorbildlich werden. (mbü/rtl)

Bürgerversammlung Rorschach, Dienstag, 27. März, 20 Uhr, im Stadthofsaal