Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ENERGIE: Fernwärme für 550 Gebäude

Bei der Fernwärmezentrale Waldau laufen die letzten Arbeiten. Nach nur einem Jahr Bauzeit hat sie ihre Feuertaufe beim Kälteeinbruch im Dezember bereits bestanden.
Christoph Renn
Der Energiespeicher: Das Dach der neuen Fernwärmezentrale ist mit Fotovoltaikanlagen bestückt. Im Hintergrund sind die beiden Kamine der Heizkessel. (Bilder: Michel Canonica)

Der Energiespeicher: Das Dach der neuen Fernwärmezentrale ist mit Fotovoltaikanlagen bestückt. Im Hintergrund sind die beiden Kamine der Heizkessel. (Bilder: Michel Canonica)

Christoph Renn

christoph.renn@tagblatt.ch

Arbeiter setzen Fenster ein, verlegen Kabel und wischen Staub. In der Fernwärmezentrale Wald­au läuft der Feinschliff. Am 1. Mai ist Betriebsübergabe. Bis Ende Mai wird der Aussenbereich bepflanzt. Obwohl noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind, hat die Zentrale ihre Feuertaufen bereits bestanden. «Pünktlich auf den Kälteeinbruch im Dezember konnten wir die Maschinen in Betrieb nehmen», sagt Ulrich Trümpi, Bereichsleiter Wärme bei den Stadtwerken.

Die Aufgabe der neuen Fernwärmezentrale Waldau ist klar: «Sie dient als Ergänzung zum Kehrichtheizkraftwerk (KHK) im Sittertobel. Wenn beispielsweise an kühlen Morgen viel Wärme verbraucht wird und das KHK ausgelastet ist, wird die Fernwärmezentrale in Betrieb genommen.» Mit dem Abschluss der Zentrale nimmt die Stadt einen grossen Schritt im Ausbau des Fernwärmenetzes. «Momentan gibt es rund 550 Anschlüsse am Netz», sagt Trümpi. 2012 waren es noch 250. «Ein Anschluss entspricht jedoch nicht einer einzelnen Wohnung, sondern einem ganzen Haus.» Und in der Stadt gebe es viele «potente» Gebäude wie beispielsweise die ehemalige Poststelle am Hauptbahnhof, aber auch viele Mehrfamilienhäuser. «Aufgrund des Wärmeverbrauchs und der Fläche der Gebäude können wir mit einem Durchschnittswert die Zahl in Anschlüsse an einzelne Wohnungen umrechnen. Dann sind es 22000», erklärt Trümpi. Vor fünf Jahren waren es 8000. Mit einer Zentrale in der Lukasmühle soll diese Zahl weiter steigen (siehe Zweittext).

Quartierraum und Salzlager

Im elf Meter hohen Hauptraum stehen zwei Wärmeerzeugungsanlagen. «Sie haben eine Leistung von je 16 Megawatt», sagt Trümpi. Die Zentrale Waldau hat jedoch noch Ausbaupotenzial. Das Loch in der Decke für eine weitere Anlage ist bereits vorbereitet. Doch das neue Gebäude zwischen Schönaustrasse, Wald­auweg und Sömmerlistrasse bietet noch Platz für andere Projekte. So hat der Quartierverein Lachen einen Raum erhalten und im gleichen Gebäude wie die Wärmezentrale ist das neue Salzlager des Strasseninspektorates.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.