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Endlich Pfarrhaus umbauen

Das Pfarrhaus hat eine Rundumerneuerung nötig. Diese scheiterte jedoch wiederholt an den Kirchbürgern. Nun stimmen sie erneut über die Vorlage ab.
Manuela Bruhin
Seit zehn Jahren wartet das Pfarrhaus auf eine Renovation. (Bild: PD)

Seit zehn Jahren wartet das Pfarrhaus auf eine Renovation. (Bild: PD)

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

«Wann, wenn nicht jetzt?» Für den Kirchenverwaltungsrat der katholischen Kirchgemeinde Abtwil-St. Josefen ist klar: Der richtige Zeitpunkt, um Pfarrhaus und Pfarrwohnung in Abtwil zu sanieren, ist nun gekommen. Schliesslich tritt der jetzige Pfarrer Heinz Angehrn per August zurück. Doch so einfach ist die Vorlage nicht.

Die Vorgeschichte ist lang: Bereits vor über zehn Jahren wurde an der Bürgerversammlung über eine Sanierung abgestimmt –und bachab geschickt. Einerseits wurde der Zeitpunkt hinterfragt, andererseits bemängelten die Stimmbürger Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit. Gerade Letzteres läge nun, über zehn Jahre später, aber deutlich auf der Hand, sagt Präsident Hans-Rudolf Arta an einem Informationsanlass. «Das Tragwerk und die Mauern weisen einen stabilen Zustand auf. Die Wände, Heizung und Verglasungen brauchen jedoch eine Sanierung.»

Im November 2016 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. An der Bürgerversammlung im vergangenen Jahr wurde ein Projektierungskredit von 135000 Franken gesprochen. Ein Vorprojekt lag dann im September 2017 vor. Das neue Projekt lasse sich nicht mit dem vorhergehenden vergleichen, sagte Arta an der damaligen Informationsveranstaltung, als das Vorprojekt erstmals den Stimmbürgern präsentiert wurde. Wohnen und Arbeiten sollten getrennt werden, so der Entwurf. Einige Punkte wurden aber erneut bemängelt, etwa der fehlende Lift.

Kein Lift, dafür Parkplätze und Wärmepumpe

«Es gab kritische Fragen, und wir haben unsere Hausaufgaben gemacht», so Arta am vergangenen Dienstag. Nur der Wunsch nach einem Lift konnte nicht erfüllt werden. Einerseits seien die Geschossgrössen begrenzt. Einen aussen angebrachten Lift hingegen lasse sich nicht mit der Denkmalpflege vereinbaren. Für eine Erdsonde und Wärmepumpe hingegen sei der felsige Untergrund eine gute Voraussetzung. Ebenfalls möglich seien Garagen- und Parkplätze.

Auch wenn nicht alle Zuhörer vollends vom Projekt überzeugt waren, fanden die Stimmbürger zum Schluss lobende Worte: Die Herangehensweise sowie die Transparenz seitens der Kirchgemeinde wurden positiv aufgenommen. Über den Baukredit in der Höhe von rund 2,5 Millionen Franken wird an der Kirchbürgerversammlung vom kommenden Dienstag abgestimmt.

Kirchbürgerversammlung Dienstag, 3. April, 19.30 Uhr, katholische Kirche Abtwil

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