Endlich – der Bohrturm kommt

ST.GALLEN. Gestern ist der Bohrturm, mit dem im Sittertobel nach heissem Wasser gesucht werden soll, an seinem jetzigen Einsatzort in Norddeutschland abgebaut worden. Nächste Woche wird er in St.Gallen wieder errichtet.

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Geneigt, nach St. Gallen zu reisen: Der knapp 60 Meter hohe Bohrturm wurde gestern in Beckingen in Norddeutschland flachgelegt. (Bild: pd)

Geneigt, nach St. Gallen zu reisen: Der knapp 60 Meter hohe Bohrturm wurde gestern in Beckingen in Norddeutschland flachgelegt. (Bild: pd)

Wegen Verzögerungen, die in der Bohrbranche nicht aussergewöhnlich sind, war das Geothermieprojekt der Stadt St. Gallen in den letzten Monaten auf Eis gelegt. Doch nun wird der Bohrturm ab nächsten Montag von Becklingen bei Hannover in die Schweiz transportiert. Und zwar stückweise in 80 Lastwagen. Täglich werden im Konvoi 15 bis 20 dieser Transporter auf der Autobahn unterwegs sein und im schaffhausischen Thayngen die Grenze überqueren. «Die grosse Masse macht nicht der Turm aus, sondern der breite Sockel mit über zehn Metern Höhe», sagt Marco Huwiler, der Geothermieprojektleiter.

Der weitere Plan sieht vor: Die Firma Itag Tiefbohr wird mit 20 bis 30 Leuten im Sittertobel, unweit des OpenAir-Geländes, den Bohrturm in drei bis vier Wochen aufbauen. Ab 1. März soll bis in eine Tiefe von 4500 Metern gebohrt werden, wobei die schon längere Zeit in Wittenbach stationierten Stahlrohre zum Einsatz kommen. Mitte Juni soll dann das erste Ergebnis – heisses Wasser ja oder nein – vorliegen. (th)

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