Elefantenkuh Sumatra im Kinderzoo gestorben

RAPPERSWIL-JONA. Im Kinderzoo Knie ist die zweitälteste Elefantenkuh Sumatra im Alter von 53 Jahren an einem akuten Nierenversagen gestorben. Sumatra kam 1964 als Jungtier nach Rapperswil und war viele Jahre mit dem Circus Knie auf Tournee.

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Sumatra wurde 53 Jahre alt. (Bild: pd)

Sumatra wurde 53 Jahre alt. (Bild: pd)

Wie der Kinderzoo mitteilt, habe Sumatra mit 53 Jahren ein für Asiatische Elefanten hohes Alter erreicht. Mit Siri (52), Claudy (53) und Patma (54) leben noch drei weitere sehr alte Asiatische Elefanten in Rapperswil. "Das zunehmende Alter der in Menschenhand gehaltenen Elefanten stellt neue, grosse Herausforderungen an die Tierpflege und Veterinärmedizin", heisst es.

Sumatra wurde wegen ihres Gesundheitszustandes und einem Verdacht auf Tuberkulose in Absprache mit dem Kantonalen Veterinärdienst seit November 2014 getrennt von der Herde gehalten. Nach dem Tod der Elefantenkuh wurde mit dem Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich eine umfassende Autopsie durchgeführt. Die Untersuchungen bestätigen als Todesursache ein Nierenversagen. Weiter wurden tuberkulöse Veränderungen festgestellt.

Die Geschäftsleitung habe sich "aufgrund der neuen Situation zur vorsorglichen Ergänzung der gesunden Elefantengruppe im Kinderzoo entschieden, die erst 29-jährige MaPalaj während der laufenden Tournee nach Rapperswil zurückzunehmen". MaPalaj ist derzeit mit dem Zirkus auf Tour. Das Tier befinde sich in einem zuchtfähigen Alter und soll mit den verbleibenden jüngeren Tieren die gesunde Gruppe ergänzen und für weiteren Nachwuchs im Elefantenpark in Rapperswil sorgen.

Wie es weiter in der Mitteilung heisst, habe die Integration von MaPalaj in den Elefantenpark in Rapperswil keinen Einfluss auf das aktuelle Programm des Circus Knie. Die Elefantennummer sei weiterhin zu sehen. (pd/rr)