EINWEIHUNG: Neuer Lift am Schlösslihang

Am Freitag feierte das Quartier Bruggen seinen neuen Skilift mit einem Fest. Bis Mitte Dezember soll der Lift betriebsbereit sein.

Roger Berhalter
Drucken
Teilen
Drei Männer, ein Skilift: Stevan Dronjak, Urs Keller und Hans Knöpfel (von links) haben den Lift installiert. (Bild: Ralph Ribi)

Drei Männer, ein Skilift: Stevan Dronjak, Urs Keller und Hans Knöpfel (von links) haben den Lift installiert. (Bild: Ralph Ribi)

Roger Berhalter

roger.berhalt

er@tagblatt.ch

Bis zur letzten Minute legen Stevan Dronjak, Urs Keller und Hans Knöpfel noch Hand an. Eigentlich hätte bis zur offiziellen Einweihung des neuen Skilifts am Freitagabend alles fertig werden sollen, doch hat es nicht ganz geklappt. Für den Lift waren neue Betonfundamente nötig, und für diese brauchte es eine Baubewilligung. Weil der Schlösslihang in der Landwirtschaftszone liegt, kam ein spezielles Bewilligungsverfahren zur Anwendung, das schliesslich länger dauerte als erwartet.

Ein Fest als Dankeschön an die Spender

Aber gefeiert wird an diesem Freitagabend trotzdem. Der Einwohnerverein Bruggen hat am Fuss des Schlösslihangs ein Festzelt aufstellen lassen. Draussen brutzeln Bratwürste auf dem Grill, drinnen wird Bier ausgeschenkt. Baudirektorin Maria Pappa spricht einige Worte, und die Band Red Cube spielt auf. «Das Fest soll ein Dankeschön sein an alle Spender», sagt Stevan Dronjak. Er hatte im Namen des Einwohnervereins Bruggen zu einem Crowdfunding für den neuen Lift aufgerufen, das äusserst erfolgreich verlief. 55 000 Franken waren das Minimalziel der Geldsammel-Aktion gewesen, schliesslich kamen fast 70000 Franken zusammen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Skilift in Bruggen vielen – und nicht nur Quartierbewohnern – am Herzen liegt.

Um 30 Meter verschoben

Der neue Lift steht etwa 30 Meter neben dem alten Standort. Dies wegen der besseren Linienführung und damit die Zonen für Skifahrer und Schlittler klarer getrennt sind. In den vergangenen Tagen und Wochen ist am Schlösslihang einiges gegangen. Neue Betonfundamente bei der Berg- und Talstation wurden betoniert, Gegengewichte im Boden verankert, Leitungen durch die Erde gezogen. Das Kassahäuschen ist noch dasselbe, doch hat es einen frischen Anstrich und neue Stützen bekommen.

Noch fehlen die Abschrankungen, noch sind nicht alle Kabel verlegt und noch ist der Boden nicht so eben, wie er sein sollte. Bis Mitte Dezember sollte der Skilift aber fertig installiert sein. Dann fehlt zum Skivergnügen in Bruggen nur noch genug Schnee.

Aktuelle Nachrichten