Einstimmigkeit in Parlament

Am Montag tagte das Schulparlament der Regionalen Oberstufengemeinde Grünau. Die neue Gemeindeordnung und der Voranschlag für das Jahr 2016 wurden einstimmig angenommen.

Patrick Tobler
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Seit der Gesamtsanierung sieht das Oberstufenzentrum Grünau aus wie neu. In den nächsten Jahren sind keine grossen Investitionen vorgesehen. (Archivbild: Urs Bucher)

Seit der Gesamtsanierung sieht das Oberstufenzentrum Grünau aus wie neu. In den nächsten Jahren sind keine grossen Investitionen vorgesehen. (Archivbild: Urs Bucher)

WITTENBACH. Die Stimmung in der Aula des Oberstufenzentrums Grünau in Wittenbach war ruhig und entspannt. Man merkte, dass die heisse Phase, in der die Geschäfte diskutiert worden waren, bereits vorbei war. Zweimal musste am Montagabend noch abgestimmt werden: über die Gemeindeordnung der Regionalen Oberstufenschulgemeinde Grünau und den Budgetvoranschlag für das Jahr 2016. Die beiden Vorlagen wurden von den 22 anwesenden Parlamentariern einstimmig angenommen.

Parlament bleibt gleich gross

Die neue Gemeindeordnung hatte im Vorfeld für einigen Wirbel gesorgt. Die Parlamentsmitglieder hatten einen Vorschlag ausgearbeitet, Parteien und andere Verbände dann dazu Stellung genommen. Vor allem die Grösse des Parlaments sei ausgiebig diskutiert worden, sagte Roger Eggenberger, Präsident des Schulparlaments. Zurzeit besteht das Schulparlament aus 24 Mitgliedern, der Schulrat aus deren sieben. Die Gegner waren für eine Verkleinerung des Parlaments. Mit der nun angenommenen Gemeindeordnung bleibt das Parlament jedoch in seiner jetzigen Form bestehen. Das Volk wird am 28. Februar 2016 über die Gemeindeordnung abstimmen.

Beim Budget alles im Rahmen

Der Budgetvoranschlag weiche nur wenig von der längerfristigen Prognose ab, sagte Schulratspräsident Georges Gladig. Erfreulich sei, dass das Budget die Prognose um 77 200 Franken unterbiete. Einsparungen seien in verschiedenen Bereichen wie beim Gesundheitsdienst und bei den Finanzen geplant. Hingegen sind Mehrausgaben bei der Schulanlage und den Schulgeldern budgetiert.

Der Nettoaufwand des Voranschlags 2016 beträgt gut 8,3 Millionen Franken und ist gegenüber dem Vorjahr um 42 100 Franken höher. Der Mehraufwand kommt unter anderem daher, weil für 2016 mit drei zusätzlichen Sonderschülern gerechnet werden müsse. Diese kosten die Schule laut Gladig im Jahr jeweils rund 36 000 Franken. Die Zahl der Sonderschüler könne sich aber noch ändern. Das sei eine politische Entscheidung.

Ansonsten sei man zufrieden. An Projekten, wie jenen der Talentschulen Musik und Schwimmen, wird weiter gearbeitet. Auch bei den Vorbereitungen für die Einführung des Lehrplans 21 laufe alles nach Plan.