Einstimmiges Ja zur Rechnung

Die Horner Stimmberechtigten haben die Rechnung 2015 der Politischen Gemeinde sowie Änderungen in Zonenplan und Baureglement genehmigt. Auch zur Rechnung der Schule sagt Horn Ja.

Linda Müntener
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HORN. Man merke, dass gerade ein Fussballspiel laufe, sagt Gemeindepräsident Thomas Fehr zur Begrüssung und schmunzelt. Mit 80 Stimmberechtigten sind am Mittwochabend vergleichsweise wenige Bürger zur Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Horn in der Turnhalle erschienen. Diese geht denn auch zügig über die Bühne.

Gewinn der Reserve zugewiesen

Die Rechnung der Politischen Gemeinde Horn schliesst bei einem Ertrag von 5 831 644.89 Franken und einem Aufwand von 5 717 543.77 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 114 101.12 Franken. Hauptgründe für dieses erfreuliche Ergebnis seien Mehreinnahmen von rund 191 500 Franken bei den Steuereingängen und Grundstücksgewinnsteuern sowie geringere Nettoausgaben für die soziale Wohlfahrt von rund 173 000 Franken. Die Bürgerinnen und Bürger genehmigten die Rechnung einstimmig. Der Gewinn wird damit der Reserve für Ausgabenüberschüsse zugewiesen. Diese beträgt nun 1 503 109.20 Franken.

Ja zur Zonenplanänderung

Mit wenigen Gegenstimmen nehmen die anwesenden Stimmberechtigten auch die Änderung des Zonenplans sowie des Baureglements an. Nötig machten diese die Überarbeitung der Ortsplanung 2009/10 und die daraus resultierende Überprüfung der Schutzplanung. In der allgemeinen Umfrage regt ein Bürger an, dass sich der Gemeinderat an der Vernehmlassung des Agglomerationsprogramms des Bundes beteiligten soll. «Gerade eine Bahnlinie von Arbon bis St. Gallen dürfte für Horn spannend sein», sagte der Votant. Gemeindepräsident Thomas Fehr nahm dieses Anliegen zur Kenntnis, sagte aber, dass etwa die Verkehrsanbindung mit Haltestellen in Horn West für den Gemeinderat mittelfristig Priorität habe.