Einsprachen hängig

BERG SG. Wieder gab es Einsprachen. Die zweite grosse Überbauung, die demnächst in Berg realisiert werden soll, ist auch nach ihrer Überarbeitung auf Widerstand gestossen. «Drei Einsprachen sind bis Anfang März eingegangen», sagt Felix Koller, Bauherr und Geschäftsführer der Gossauer Livum GmbH.

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BERG SG. Wieder gab es Einsprachen. Die zweite grosse Überbauung, die demnächst in Berg realisiert werden soll, ist auch nach ihrer Überarbeitung auf Widerstand gestossen. «Drei Einsprachen sind bis Anfang März eingegangen», sagt Felix Koller, Bauherr und Geschäftsführer der Gossauer Livum GmbH. Im Mattenhof-Quartier, an der Verzweigung Dorfstrasse und Mattenhof, will er eine Überbauung mit ebenfalls Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern realisieren.

Sieben statt acht Häuser

Nachdem das erste Baugesuch öffentlich aufgelegen hatte, gab es mehrere Einsprachen. Koller passte sein Projekt darauf an: Einerseits werden drei Einfamilienhäuser weniger gebaut, dafür zwei zusätzliche Doppeleinfamilienhäuser. Insgesamt stünden dadurch nur noch sieben statt acht Baukörper auf dem knapp 4800 Quadratmeter grossen Stück Land. «Ausserdem haben wir den Verkehr aus der Siedlung verbannt und mehr Grünfläche vorgesehen», sagt Koller. Unter anderem dank einer zentralen Tiefgarage statt einzelner Carports.

Kanton braucht noch Zeit

Nun müssen aber nicht nur die Einsprachen bereinigt werden, das Projekt muss noch eine andere Hürde nehmen. Für das Gebiet gilt nämlich ein Überbauungsplan aus dem Jahr 1980, wonach keine Häuser mit Flachdächern gebaut werden dürfen. Die Überbauung kann nur dann realisiert werden, wenn dieser Überbauungsplan ausser Kraft tritt. Ob er aufgehoben wird, entscheidet der Kanton, der noch über einen entsprechenden Rekurs befinden muss. (ses)

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