Einsprachen gegen Ausgangszone

RORSCHACH. Die Einsprachefrist für die Änderungen der Zonenpläne zum Ausschlussgebiet für sexgewerbliche Betriebe und Dienstleistungen sowie zur Ausgangszone ist am 16. April abgelaufen. Gegen jene zum Ausschlussgebiet sind laut Stadtschreiber Bruno Seelos keine Einsprachen eingegangen.

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RORSCHACH. Die Einsprachefrist für die Änderungen der Zonenpläne zum Ausschlussgebiet für sexgewerbliche Betriebe und Dienstleistungen sowie zur Ausgangszone ist am 16. April abgelaufen. Gegen jene zum Ausschlussgebiet sind laut Stadtschreiber Bruno Seelos keine Einsprachen eingegangen. Dies sei doch überraschend. «Aufgrund der Vorgeschichte haben wir eigentlich mit einer gerechnet», sagt er. Vor sechs Jahren lehnte der Stadtrat ein Gesuch für ein Bordell neben der «Venus Bar» ab. Für das Zentrum erliess er eine Planungszone gegen sexgewerbliche Betriebe. Eine beim Verwaltungsgericht dagegen eingereichte Beschwerde lehnte das Gericht ab. Mit dem Zonenplan wird die bisher geltende Planungszone in definitives Recht überführt. Bevor er in Kraft tritt, wird er, voraussichtlich noch vor den Sommerferien, dem fakultativen Referendum unterstellt.

Gegen Ausgangszone

Gegen die Änderungen des Zonenplans zur Ausgangszone sind sechs Einsprachen eingegangen. Sie betreffen vier Liegenschaften. Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, könne er zu den Einsprachen keine Details nennen, sagt Seelos. Der Stadtrat werde nun die Einsprachen prüfen und über das weitere Vorgehen entscheiden. «Dem Stadtrat ist aber daran gelegen, zügig vorwärts zu machen.» (ast)