Einsprache gegen «Fenn-Geissberg» abgewiesen

An der Rosenhügelstrasse haben sich Anwohner mit Einsprachen gegen den Bau von fünf Mehrfamilienhäusern gewehrt. Nun hat die Stadt Gossau die Baubewilligung erteilt.

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Der Streit um den Bau der fünf Mehrfamilienhäuser im Gebiet Fenn-Geissberg erhält eine neue Wendung. Die Stadt Gossau hat die umstrittene Baubewilligung erteilt. Gemäss Medienmitteilung der Stadt Gossau entspricht das Bauvorhaben den Rahmenbedingungen, welche im Überbauungsplan für dieses Gebiet festgelegt sind. Ein ähnliches Dreifamilienhaus ist bereits im vergangenen Jahr bewilligt worden. Diese Bewilligung gilt bis Mitte 2017.

Gegen das Gesuch für die fünf Gebäude hatten sechs Anwohner eine Sammeleinsprache erhoben. Sie stellten sich auf den Standpunkt, im Gebiet Fenn-Geissberg sei ausschliesslich der Bau von Einfamilienhäusern zulässig, nicht aber der Bau von Mehrfamilienhäusern.

Rekurs ist weiterhin möglich

Die Einsprecher argumentierten, dass die zusätzlichen Wohnungen viel Mehrverkehr mit sich bringen würden. Im Hinblick auf die dritte Bauetappe im Gebiet Fenn-Geissberg befürchtete man, dass es plötzlich 45 anstatt 15 Wohneinheiten geben könnte. Viele hätten gerade in diesem Gebiet gebaut, weil sie davon ausgingen, dass es ein Einfamilienhausquartier sei. Vor der Abstimmung über den Teilzonenplan 2006 sei «ausdrücklich» von einem Einfamilienhausquartier die Rede gewesen, sagten die Einsprecher (Tagblatt vom 2. Juli). Die Baukommission ist nun aber zum Schluss gekommen, dass die fünf Dreifamilienhäuser den Rahmenbedingungen des Überbauungsplanes und auch der Zonierung entsprechen. Die geplanten Gebäude halten sowohl die Vorgaben an die Geschossigkeit als auch die maximal zulässigen Gebäudeabmessungen ein, heisst es in der Mitteilung. Auch die geplante gemeinsame Tiefgarage für die fünf Dreifamilienhäuser widerspreche den Vorgaben nicht. Entsprechend hat die Baukommission die Sammeleinsprache abgewiesen und die fünf Dreifamilienhäuser bewilligt. Die Einsprecher können gegen diesen Entscheid beim kantonalen Baudepartement rekurrieren. (pd/pab)