Einheitsgemeinde prüfen

Vielerorts in der Region gibt es Einheitsgemeinden oder wird eine Integration der Schul- in die Politische Gemeinde geprüft. Letzteres nun auch in Untereggen.

Peter Beerli
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UNTEREGGEN. 107 von 148 anwesenden Stimmbürgern haben den Gemeinderat Untereggen an der Bürgerversammlung beauftragt, bis im März 2014 Vor- und Nachteile einer Einheitsgemeinde zu prüfen, Bericht zu erstatten und Antrag zu stellen. Elsbeth Blaser, die das Begehren im Namen verschiedener Bürger begründete, versteht dieses nicht als Kritik am Schulrat. Sie erinnerte aber daran, dass in einer Einheitsgemeinde die Schule von Verwaltungsaufgaben entlastet würde. Gemeindepräsident Roger Böni wies auf die enge Zusammenarbeit von Gemeinde- und Schulrat hin und Schulratspräsidentin Petra Gächter bat, bei der Planung nicht das Geld, sondern das Wohl der Kinder in den Vordergrund zu stellen.

Steuerfuss bleibt bei 149 Prozent

Die Bürgermusik hatte den Abend eröffnet, an welchem Amtsberichte, Rechnungen und Budgets aller Korporationen genehmigt wurden und der Steuerfuss der Politischen Gemeinde auf 149 und jener der Katholischen Kirchgemeinde bei 24 Prozent belassen wurden. Die Musikanten machten mit ihrem Auftritt auch auf ihr Jubiläum im Juni aufmerksam.

Es war die erste von Petra Gächter geleitete Schulbürgerversammlung. Diese bewies in ihrem Rückblick auf das Schuljahr, wie sehr sie sich den Kindern verbunden fühlt. Erstmals führte Schulsekretärin Hanny Wächter Protokoll. Sie ersetzt die in Pension gehende Annemarie Lüscher.

Zum Stand der Bauten

Nach einer halben Stunde übernahm Gemeindepräsident Roger Böni die Führung durch die Traktanden der Politischen Gemeinde. Er verdankte die Arbeit der zurückgetretenen Gemeinderäte Christoph Portmann und Peter Brülisauer. Die Nachfolger Roland Graf und Raphael Raschle stellten sich vor. Der Präsident orientierte über den Stand der Arbeiten beim Mehrfamilienhaus Quellenstrasse und beim Gehweg vom Vorderhof zum Vogelherd. Einige nicht in die Kompetenz der Bürgerversammlung fallende Fragen zur Strassenklassifizierung wurden beantwortet, bevor der Antrag zur Prüfung der Einheitsgemeinde folgte.

Geistlicher Impuls

Pfarrer Roland Eigenmann eröffnete die von Kirchenverwaltungsratspräsident Robert Mascherpa geleitete katholische Kirchbürgerversammlung. Die Kirche befinde sich sowohl in Rom als auch in der Seelsorgeeinheit Region Rorschach im Wandel, sagte er und dankte, dass die Gläubigen darauf «offen und beweglich» reagierten.

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