EINGESTIMMT: Magische Momente am See

In Staad findet am 12. August das Open Air «Musig am See» statt. Dass der Standort des Events gewechselt hat, ist nicht die einzige Überraschung.

Vivien Huber
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Als Highlight bereichert Shem Thomas mit seinen Liedern das Open Air in Staad. (Bild: PD)

Als Highlight bereichert Shem Thomas mit seinen Liedern das Open Air in Staad. (Bild: PD)

Vivien Huber

vivien.huber@tagblatt.ch

Das Open Air «Musig am See» hält dieses Jahr viele Über­raschungen bereit. Am Samstag, 12. August spielen Bands an einem neuen Standort in Staad verschiedene Musikrichtungen. «Es ist uns wichtig, dass für alle Altersgruppen unseres Publikums etwas dabei ist», sagt Regina Ferraro, Zuständige für die Kommunikation des Open Airs. Um eine gute Mischung der Stilrichtungen zu erhalten, achte man darauf, dass immer eine Band mit Volksmusik, eine Jugendband und ein «spezielles Highlight» am Abend auftreten, erklärt Ferraro.

Die Volksmusik übernehmen dieses Jahr die Enderlin Chicks. Die beiden Schwestern aus Appenzell verbinden Akkordeon und Naturjodel mit Country­musik. So bleiben sie traditionell, sind jedoch immer auf der Suche nach dem Neuen. Das Pendant zur Volksmusik wird wohl die Band On the Rocks! sein, die, wie ihr Name schon verrät, erfolgreich Rocksongs covert. Cobana bietet alles von Swing-Klassikern über Latino zu Rock und Pop. Auch Eigenkompositionen hat die vielseitige Band auf Lager. Die Jugendband Neptun covert Rock- und Popsongs und gibt ebenfalls selbst geschriebene Lieder am Open Air zum Besten. Das Highlight des Abends ist Shem Thomas, ein Rheintaler, der 2014 durch «The Voice of Switzerland» bekannt geworden ist. Mit seinem Album «you’re (not) the only one» begeistert er das Publikum. Auf seiner Webseite schreibt er, dass er mit seiner Musik Magie erzeugen wolle, die das Herz berührt. Sowohl mit ruhigeren Songs als auch mit sommerlichen Liedern sind seine Konzerte schlicht, aber doch dynamisch und vor allem authentisch.

«Es ist ein neues Projekt mit dem gleichen Inhalt»

Die Zusammenstellung der Bands ergibt somit ein stimmungsvolles, abwechslungsreiches Musikprogramm. Ausserdem findet das diesjährige Open Air ganz im Sinne der Abwechslung nicht wie gewöhnlich in der Badi Speck, sondern an einem anderen Ort statt. Aufgrund von Umbauten in der Badi sei der Event an die Hafenmole verlegt worden, berichtet Regina Ferraro. «Anders als in der Badi haben wir in der Hafenmole keine Wiese, sondern einen Kiesplatz. Die Positionierung der Bühne, des Werbeturms und auch die Stromversorgung mussten neu durchdacht werden, was für uns eine Herausforderung war.» Ausserdem sei es wichtig, dass die Anwohner in der näheren Umgebung des neuen Eventortes frühzeitig informiert werden. Dazu würden zurzeit Flyer verteilt werden. Die Neuplanung des Open Airs habe viel Zeit in Anspruch genommen. «Es ist quasi ein neues Projekt mit dem gleichen Inhalt», meint Ferraro. Es gebe aber auch Dinge, die gleich bleiben würden, wie zum Beispiel die Organisation der Verpflegung. Trotzdem sei es viel Arbeit gewesen für das OK-Team. Der Leiter des Teams, Peter Vollenweider, habe sich bei der Planung des Events und der Buchung der Bands viel Mühe gegeben. «Obwohl die Situation am Anfang etwas ungewohnt für uns war, sind wir mit unserer Arbeit zufrieden und freuen uns sehr auf das Open Air», sagt Ferraro. Das Publikum kann sich demnach auf einen einmaligen Abend freuen.

Hinweis

Musig am See, Sa., 12. August, Hafenmole Staad, Kasse ab 16 Uhr, Beginn 16.40 Uhr, Park­plätze vorhanden.