Einfluss nur innerhalb der Fraktion

Seitdem sie 2011 für Paul Rechsteiner in den Nationalrat nachgerutscht ist, hat Barbara Gysi noch keine nationale Strahlkraft entwickeln können. Sie sagt denn auch selber, in einer allfälligen zweiten Legislatur wolle sie «inhaltlich mehr bewegen».

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Seitdem sie 2011 für Paul Rechsteiner in den Nationalrat nachgerutscht ist, hat Barbara Gysi noch keine nationale Strahlkraft entwickeln können. Sie sagt denn auch selber, in einer allfälligen zweiten Legislatur wolle sie «inhaltlich mehr bewegen». Innerhalb der SP-Fraktion, wo sie dem linken Flügel zuzurechnen ist, hat die 51-Jährige aber mehr Einfluss als manch ein Parteikollege, der schon länger im Bundeshaus politisiert. Dabei profitiert Gysi auch von ihrem Amt als Vizepräsidentin der SP Schweiz, das sie seit Herbst 2012 innehat. Die Berufspolitikerin wird in Bern deutlich stärker wahrgenommen als die zweite St. Galler SP-Nationalrätin Claudia Friedl. Gysi ist Mitglied der Finanzkommission. Wohl fühlt sie sich zudem in der Sozial- und Gesundheitspolitik. (bär)

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