Einen Oscar zum Jubiläum

Der HC Rover Wittenbach gibt es dieses Jahr seit 50 Jahren. Am Samstag feierten die Handballer dies mit einem Jubiläumsanlass mit Wettkämpfen und einer Oscarverleihung.

Stefan Feuerstein
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Sie nahmen einen Oscar mit nach Hause: Walter Egloff, Marcel Meier, Adrian Grepper, Daniela Kobler und Noel Kobler (von links). (Bild: Urs Bucher)

Sie nahmen einen Oscar mit nach Hause: Walter Egloff, Marcel Meier, Adrian Grepper, Daniela Kobler und Noel Kobler (von links). (Bild: Urs Bucher)

WITTENBACH. Bevor die Handballer des HC Rover Wittenbach diese Woche in die Saison starten, feierten sie am Wochenende ihr Vereinsjubiläum.

Der Anlass startete am Samstagmorgen mit einer Jubiläumsolympiade, bei der 30 jeweils vierköpfige Teams – jeweils zwei Kinder und zwei Erwachsene – in verschiedensten Disziplinen wie Stafetten, Torwandschiessen oder Puzzeln gegeneinander antraten. Dabei waren nicht nur Sportlichkeit und Geschick gefragt, sondern auch eine grosse Portion Glück. «Mit der Olympiade wollten wir einen Programmpunkt gestalten, bei dem die ganze Familie zusammen Spass hat. Dieses Miteinander gefiel ihnen sichtlich», sagt Walter Egloff, der als OK-Präsident für den Anlass vom Wochenende verantwortlich war. Zu einem besonderen Highlight sei der Kreativposten geworden: Dort konnten die Teilnehmer Jubiläumswimpeln basteln, die anschliessend am Jubiläumsabend im Erlenholz zu sehen waren.

Ein Hauch Hollywood

Der Höhepunkt des Anlasses war die Oscarverleihung, die in einem festlich geschmückten Zelt stattfand. Dabei wurden der beste Spieler, die beste Spielerin, der beste Trainer der ersten Herrenmannschaft sowie der beste Funktionär der Vereinsgeschichte für ihre Leistungen geehrt. Wie Mathis Kelemen, Vizepräsident des HC Rover Wittenbach, erklärte, sei die Idee dazu entstanden, da die Vereinsgeschichte von Menschen geschrieben werde und deren Leistung deshalb auch geehrt werden solle.

Mit unterhaltsamen Videosequenzen, die im Publikum für Applaus und viele Lacher sorgten, wurden die jeweils vier Nominierten vorgestellt. Danach folgte das oscartypische «and the winner is», was mit Spannung erwartet wurde. Zum besten Spieler wurde schliesslich Adrian Grepper gewählt, als beste Spielerin ging Daniela Kobler in die Vereinsgeschichte ein, den Titel bester Trainer nahm Noel Kobler mit nach Hause und Marcel Meier wurde zum besten Funktionär gekürt.

Überraschender Ehrenpreis

Aufgrund seiner zahlreichen Verdienste für den Verein wurde zudem Walter Egloff mit einem Spezialpreis geehrt. In einer Videosequenz gingen verschiedene Funktionäre und Spieler auf erinnerungswürdige Erlebnisse mit ihm ein: von der sehr spontanen Gründung der Juniorenabteilung vor 30 Jahren über die zahlreichen Lager, die er ermöglicht habe, bis hin zu all den geselligen Stunden, die sie bereits miteinander – auch für den Verein – verbracht hätten. Egloff war sichtlich überrascht und gerührt, mit diesen Worten geehrt zu werden, freute sich aber sehr: «Wenn ich sehe, wie viel Freude die Menschen an einem Tag wie heute erleben, sehe ich, dass sich mein Einsatz gelohnt hat.»

Vereinsgeschichte verkauft

Im Anschluss an die Oscarverleihung fand dann die Ermittlung der Gewinner aus der Monatsaktion statt. Bei dieser konnten Anteilscheine in Form eines Monats der Vereinsgeschichte gekauft werden. Die insgesamt 600 Monate konnten bis zum Jubiläumsabend alle verkauft werden, der Erlös aus dieser Aktion fliesst nun in die Nachwuchsförderung.

Nach einem abwechslungsreichen Tages- und Abendprogramm wurde schliesslich mit Livemusik von der Band «All Right Guys» sowie mit Barbetrieb bis in die Nacht hinein gefeiert, gelacht und getanzt.

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