Eine purpurne Scherbe

Auf dem Gallusplatz sind die Archäologen auf die Grundrisse von Wohnstallhäusern gestossen, die einst zum Kloster gehörten. Ihre Erkenntnis: Das Kloster war im Frühmittelalter viel grösser als im Barock. Auch kleine Fundstücke werfen Fragen auf.

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Auf dem Gallusplatz sind die Archäologen auf die Grundrisse von Wohnstallhäusern gestossen, die einst zum Kloster gehörten. Ihre Erkenntnis: Das Kloster war im Frühmittelalter viel grösser als im Barock. Auch kleine Fundstücke werfen Fragen auf. So fanden die Archäologen letzte Woche eine Scherbe aus purpurnem Glas. «Eine Kostbarkeit, die ich bis jetzt nur aus Wikingergräbern kannte», sagt Regula Steinhauser von der Kantonsarchäologie. (cw)