Eine Punktlandung bei der letzten Schulrechnung

An der Bürgerversammlung in Häggenschwil wurden am vergangenen Montag die Jahresrechnungen der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde einstimmig genehmigt.

Karin Zimak
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HÄGGENSCHWIL. Wie in vielen anderen Gemeinden hat am vergangenen Montag auch in Häggenschwil eine Bürgerversammlung stattgefunden. Grosse Diskussionen oder Überraschungen gab es nicht. Nachdem die Jungbürger feierlich begrüsst worden waren, präsentierte Gemeindepräsident Hans-Peter Eisenring die Jahresrechnung. Im Jahr 2012 erzielte die Gemeinde ein Vorschlag von rund 183 000 Franken. Dieser wird dem Eigenkapital zugewiesen, wie die Bürger einstimmig beschlossen. Auch die Wasserversorgung und die Elektra konnten einen Vorschlag erzielen.

Schule mit Punktlandung

Die Jahresrechnung der Schule, die dieses Jahr zum letztenmal getrennt von der Politischen Gemeinde aufgestellt wurde, konnte mit einem Vorschlag von 503 Franken laut dem Gemeindepräsidenten eine «Punktlandung» erzielen. Zudem konnten alle Investitionen aus dem Jahr 2012 in der laufenden Rechnung abgeschrieben werden. Total sind dies rund 298 000 Franken. Der Betrag sei so hoch, weil zusätzliche Abschreibungen durch Schulden der Schulgemeinde hinzukamen, so Eisenring.

Voranschlag mit Defizit

Im Voranschlag für 2013 rechnet die Gemeinde, die heuer aus finanzieller Sicht erstmals als Einheitsgemeinde auftritt, mit einem Defizit von 507 000 Franken. Da hohe Buchgewinne erwartet werden, können gut 2 Millionen Franken abgeschrieben werden. Heute beträgt die Verschuldung pro Kopf 1706 Franken. Ziel sei, diesen Betrag im laufenden Jahr unter 1000 Franken zu bringen, so Eisenring. Die Jahresrechnungen der Politischen und der Schulgemeinde, der Voranschlag für 2013 und die Steuerfusssenkung von einem Prozentpunkt wurden ohne Diskussion und einstimmig gutgeheissen. Die Ruine Ramschwag ging zudem gestern offiziell in den Besitz der Gemeinde über.

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