Eine Premiere ist zum Scheitern verurteilt

GOSSAU. Es ist so weit, heute ist Premiere. Der rote Teppich ist ausgelegt und die Promis stehen im Smalltalk an der Cüplibar. Fünf Sänger hinter der Bühne warten verzweifelt auf das Eintreffen ihres sechsten Mitglieds, um als Bliss aufzutreten.

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Bliss treten im Kulturkreis auf. (Bild: pd)

Bliss treten im Kulturkreis auf. (Bild: pd)

GOSSAU. Es ist so weit, heute ist Premiere. Der rote Teppich ist ausgelegt und die Promis stehen im Smalltalk an der Cüplibar. Fünf Sänger hinter der Bühne warten verzweifelt auf das Eintreffen ihres sechsten Mitglieds, um als Bliss aufzutreten. Es erweist sich als schier unlösbare Aufgabe, die Premiere gut über die Bühne zu bringen, denn die sechs Protagonisten sind zwar musikalisch maximal aufeinander eingespielt, ihre Charaktere und Vorlieben für Songs jedoch könnten unterschiedlicher nicht sein. Ob das wohl gut gehen mag? Bliss zeigen in ihrem neuen A-cappella-Programm «die Premiere» den komödiantisch inszenierten Rettungsversuch einer Konzertpremiere, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint.

Ende September waren sie in der Lokremise in St. Gallen, am 24. Oktober auf Einladung des Kulturkreises Gossau im Fürstenlandsaal. Beginn ist um 20 Uhr. Tickets im Vorverkauf gibt es bei der Gutenberg Buchhandlung, Telefon 071 383 20 00, und an der Abendkasse ab 19.15 Uhr. Für die ersten 150 Tickets könne gegen Vorweisen der eigenen Coop-Supercard 20 Prozent Rabatt gewährt werden, teilen die Organisatoren mit. (pd)

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