Eine Passerelle durchs Parkhaus

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Mobilität Der Bedarf nach einer Fuss- und Velopassage durch die geplante Parkgarage UG25 sei ausgewiesen. So zumindest sehen es in einer Interpellation Thomas Brunner (GLP), Michael Hugentobler (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP). Sie seien mit der Antwort des Stadtrates unzufrieden, weil sich dieser nicht mit voller Kraft hinter dieses Projekt stelle, sagten sie gestern im Parlament. «Die Stadt muss das Blatt in die Hand nehmen», forderte Hugentobler.

Doch so unbestritten war die Passerelle im Parlament dann doch nicht. Peter Olibet (SP) erinnerte daran, dass die Passerelle im Riethüsli, die für Schulkinder gedacht war, nicht erneuert werde. «Wenn es aber darum geht, eine Passerelle zu einem Parkhaus zu bauen, sollen auf einmal alle dabei sein.» Deshalb forderte er den Stadtrat auf, zwar das Gespräch mit der Bauherrschaft zu suchen, jedoch die Passerelle auf keinen Fall zu finanzieren. Interesse an einer guten Lösung sig­nalisierte Stadträtin Maria Pappa. «Wir haben erste Gespräche mit der Bauherrschaft geführt.» Wie eine Lösung aussehen könne, und vor allem wer sie finanziere, stehe jedoch noch lange nicht fest. (ren)