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Eine Nummer zu gross

Die Frauen des UHC Waldkirch-St. Gallen verlieren im Schweizer Cup trotz guter Leistung gegen den Meister Chur mit 1:6. Einen Tag zuvor haben sie NLB-Leader Berner Oberland 4:2 bezwungen.
Eliane Störi
Sereina Link (links) erzielte den Ehrentreffer für Waldkirch-St. Gallen. (Bild: Urs Bucher (23. Oktober 2016))

Sereina Link (links) erzielte den Ehrentreffer für Waldkirch-St. Gallen. (Bild: Urs Bucher (23. Oktober 2016))

Am Sonntag war der amtierende Schweizer Meister Piranha Chur zu Gast in St. Gallen, um die Achtelfinal-Partie des Schweizer Cups zu bestreiten. Mit viel Vorfreude starteten die St. Gallerinnen ins Spiel. Diese Vorfreude wurde bereits in der siebten Minute gedämpft, als die Churerinnen ihr erstes Tor erzielten. Die Piranhas erzielten im ersten Drittel vier weitere Treffer. Die ehemalige St. Galler Spielerin Katrin Zwinggi traf dabei zweimal.

Nach der ersten Pause hatte sich die Nervosität gelegt, und die Ostschweizerinnen konnten vermehrt ihr Spiel durchziehen. So gelang es ihnen dank einer guten Defensivleistung, sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Doch es war der Schweizer Meister, der das nächste Tor erzielte. Die Spielfreude war den St. Gallerinnen aber dennoch anzumerken und so markierte Seraina Link zwei Minuten vor Schluss nach einem weiten Pass und einem Sololauf den Ehrentreffer.

Sieg gegen den Spitzenreiter

Einen Tag zuvor war das Team aus St. Gallen zu Hause auf den Leader aus dem Berner Oberland getroffen. Das Hinspiel hatten die St. Gallerinnen deutlich mit 2:8 verloren. Aber das Heimteam konnte in den vergangenen Wochen in diversen Spielen Selbstvertrauen tanken, mit dem sie auch ins Spiel starteten. Die Partie war ausgeglichen und umkämpft. Es war Nina Metzger, die in der 28. Minute mit dem ersten Tor des Spiels das Heimteam in Führung brachte. Nun folgte eine turbulente Phase, denn bereits drei Minuten später hiess es 1:1. Wieder war es Metzger, die weitere drei Minuten später die erneute Führung markierte.

Spannend bis zum Schluss

Nach der letzten Drittelspause war der Ausgang des Spiels weiter offen, vor allem als die Berner Oberländerinnen in der 47. Minute den erneuten Ausgleich erzielen konnten. Captain Iris Bernhardsgrütter lieferte nur eine Minute später die Antwort, indem sie die St. Gallerinnen erneut in Führung schoss. Die solide Defensivarbeit und die herausragende Teamleistung krönte Bernhardsgrütter in der letzten Spielminute mit dem 4:2, welches dann gleichbedeutend mit dem Schlussresultat war. Damit schaffte es Waldkirch-St. Gallen als erstes Team in dieser Saison, den Berner Oberländerinnen eine Niederlage zuzufügen. Man festigte damit den dritten Tabellenrang – eine bemerkenswerte Leistung, hatte die Unihockey-Fachwelt die St. Gallerinnen zu Beginn der Saison doch eher am Tabellenende erwartet.

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