Eine Messe für alle Sinne

RORSCHACHERBERG. Diesen Freitag, 15. November, 17 Uhr, öffnet die Messe am Berg ihre Türen. Bis am Sonntag präsentieren sich rund 60 Aussteller aus der Region an Ständen und in Sonderschauen.

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Starbugs: Eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Komik. (Bild: pd)

Starbugs: Eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Komik. (Bild: pd)

Vier Jahre machte die Messe am Berg Pause. Dieses Wochenende ist es endlich wieder so weit: 60 Aussteller und diverse Sonderschauen warten auf die Besucherinnen und Besucher. «Ich bin stolz, dass die Messe am Berg so viele KMU auf kleinstem Raum vereint», sagt André Eberhard, OK-Präsident und zugleich Präsident des Gewerbevereins Rorschacherberg. Zumal alle Aussteller das gleiche Ziel verfolgten, nämlich zu zeigen, «dass es praktisch für jedes Bedürfnis ein passendes Angebot vor Ort gibt».

Sofort ausgebucht

Eberhard freut es, dass sich die Gewerbetreibenden nach der «gewollten» Pause sofort wieder für die Messe begeistern liessen. «Unser Bauchef René Bruggisser konnte bereits nach der ersten Ausschreibung «Full House» vermelden.» Trotzdem will Eberhard dem Motto «klein, aber fein» treu bleiben. Und das, obwohl die Messe am Berg die einzige regionale Gewerbeausstellung dieses Jahres ist, da die Wuga zum ersten Mal seit 60 Jahren nicht stattfindet.

Die Messe am Berg werde weit mehr sein als eine Gewerbeausstellung, sagt Eberhard. «Hier trifft sich die Region.» Davon zeugt ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm. Höhepunkte sind die Auftritte nach Ausstellungsschluss. Am Freitag stehen die vier Powerfrauen von String Pearls mit «Musical Comedy» auf der Bühne, am Samstag die Starbugs mit ihrer rhythmischen Sportkomik, eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Comedy, und am Sonntag Hackbrett-Meister Nicolas Senn zusammen mit Peter Hochreuteners Alphornbläsern Greenhorns und der VGB Insieme Rorschach. Für weitere Unterhaltung sorgen Tanz-, Aerobic- und Capoeira-Shows, mystischer Pole-Dance sowie die Auftritte der Band Blend X und des Musikvereins Rorschacherberg (siehe Kasten).

Sicher auf hohen Absätzen

Auf dem Programm steht am Samstag und Sonntag zudem ein besonderes Lauftraining. Die Mode-Expertin Ingrid Martin-Zick zeigt in mehreren Workshops, wie frau richtig in High-Heels geht. Das neu erworbene Können kann dann an der Wahl der «Miss High-Heel» demonstriert werden. Aufgrund der beschränkten Platzzahl ist eine Anmeldung auf der Webseite nötig.

Diverse Sonderschauen runden das Programm ab. Mobilität ist Thema am gemeinsamen Stand der Gemeinden Rorschacherberg, Rorschach und Goldach. Gemeindevertreter zeigen auf, wo der Verkehr durch die Region fliessen wird, wie mit dem Autobahnanschluss Witen die Lebensqualität verbessert werden soll, welche Projekte für den Langsamverkehr anstehen und wie der öffentliche Verkehr künftig funktionieren soll (siehe Beitrag Seite 33). Mit einer Sonderschau präsent ist auch die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg, die Pfadi und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), an deren Stand die Gäste erleben können, wie sich Alkohol am Steuer auswirkt oder wie die Sportausrüstung in Zukunft aussieht. Und bei der Gastronomie arbeitet die Messe – in Ergänzung zum klassischen Angebot – zum ersten Mal mit dem Restaurant Punkt in St. Gallen zusammen. Am Sonntagmorgen können die Messebesucher vor Ort frühstücken, und die Bar im Foyer hat bis weit nach Mitternacht offen. Natürlich darf auch die Tombola, von Maria Bruggisser organisiert, nicht fehlen.

Mit einem Lächeln gehen

Und welchen Tip hat André Eberhard für die Messebesucher? Sie sollen alle ihre Sinne einsetzen, lautet seine Antwort. «Sehen, spüren, fühlen. Die Messe am Berg bietet die ganze Palette. Unser Ziel ist es, dass die Besucher mit einem Lächeln kommen und mit einem Lächeln wieder nach Hause gehen.» Während den Vorbereitungen gab es für ihn einen Moment, in dem ihm fast das Lachen vergangen wäre und sogar die Durchführung der Messe auf der Kippe stand. «Die Goldacherstrasse ist heute eine Kantonsstrasse. Die Bewilligung, die geltende Parkordnung zugunsten eines Einbahnverkehrs mit Parkplätzen auf beiden Strassenseiten zu kippen, konnte erst im letzten Moment und mit Unterstützung der Gemeinde erreicht werden», sagt er. (pd/ast)

www.messeamberg.ch

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