Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Eine kurze Zwischennutzung wäre mir lieber»

Nachgefragt

Im Schulhaus Tschudiwies kehrt wieder Leben ein. Rund acht Monate nach der Schliessung werden die Räume wieder vermietet. Der Schachklub ist genauso präsent wie das Theater 111, der Kunstkiosk, der Kindergarten und der Quartierverein Tschudiwies-Centrum (Ausgabe von Dienstag). Dessen Präsident Alfred Mallepell kämpfte bis zum Schluss für den Erhalt der Schule. Er zeigt sich mit der neuen Lösung zwar zufrieden, hofft aber, dass möglichst bald wieder Schulkinder im «Tschudiwies» ein und aus gehen.

Sind Sie mit der Zwischennutzung des Schulhauses zufrieden?

Ja, auch wenn es mir lieber wäre, wenn die Zwischennutzung möglichst kurz dauern würde. Unser Wunsch bleibt nämlich, dass in Zukunft wieder Schulklassen im Haus unterrichtet werden und eine Tagesbetreuung ins Gebäude kommt.

Das scheint auch im Sinn der Stadt zu sein. Das Haus wird in seiner Struktur bewusst nicht verändert – damit es dereinst wieder als Schule genutzt werden könnte, wenn der Bedarf wieder ausgewiesen sein sollte.

Richtig. Das ist für uns natürlich ein gutes Zeichen. Das Schulhaus bleibt sozusagen einsatzbereit. Ob es nun ein Jahr oder zehn Jahre dauert, bis dieser Fall eintritt, ist aber offen.

In der Zwischenzeit kehren aber auch Kinder wieder auf das Areal zurück. Der Doppelkindergarten wird von der Schlosserstrasse ins Schulhaus verlegt. Ist das in Ihrem Sinn?

Das freut einen Teil der Quartierbewohnerinnen und –bewohner. Jene, die in der Nähe der Schlosserstrasse leben, hätten sich natürlich gewünscht, dass der Kindergarten dort bleibt. Der Kindergarten hat aber sicher seinen Reiz und belebt das Areal.

Auch der Quartierverein Tschudiwies-Centrum hat einen Raum gemietet. Wie wollen Sie diesen nutzen?

Tagsüber wird der Raum vom Spielkindergarten genutzt, zu den Randzeiten steht er uns zur Verfügung. Es sind verschiedene Anlässe geplant. Zum Beispiel wollen wir Leute aus dem Quartier in regelmässigen Abständen bekochen. Zudem ist wahrscheinlich, dass wir unser Quartier-Café ins Schulhaus verlagern. Der Raum steht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung, kann gemietet werden und wir suchen weitere Nutzer.

Ins Schulhaus zieht neben einem Theater und einem Schachklub auch die Integra-Schule ein. Entspricht der Mieterspiegel den Erwartungen des Quartiervereins?

Die anderen Mieter haben sich am Infoanlass am Montagabend vorgestellt. Für uns entspricht die Zusammensetzung der Mieterinnen und Mieter den Erwartungen. Sie erfüllt auch die Kriterien, welche die Stadt im Vorfeld festgelegt hat. So ist von Jung bis Alt für alle etwas dabei.

Was erwarten Sie sich von der neuen Konstellation?

Auf jeden Fall eine Belebung des Hauses sowie seiner Umgebung. Die Situation ist für alle Beteiligten neu. Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich die Zwischennutzung entwickelt. Das trifft auch für einen grossen Teil der Quartierbewohnerinnen und -bewohner zu. (ghi)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.