Eine katholische Kirchgemeinde?

GOLDACH. Über eine Fusion stimmen auch die Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinden Rorschach, Goldach und Untereggen ab. Dabei handelt es sich um eine Grundsatzabstimmung, also darum, ob die drei Kirchenverwaltungsräte in konkrete Verhandlungen treten sollen.

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GOLDACH. Über eine Fusion stimmen auch die Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinden Rorschach, Goldach und Untereggen ab. Dabei handelt es sich um eine Grundsatzabstimmung, also darum, ob die drei Kirchenverwaltungsräte in konkrete Verhandlungen treten sollen. Zusammengehen oder nicht – für viele Stimmberechtigte ein emotionaler Entscheid. Dies zeigte die Informationsveranstaltung im September. Während Befürworter Vorteile wie einen geringeren Verwaltungsaufwand, einfachere Personalsuche, gestärkte Pfarreien und von administrativen Aufgaben entlastete Seelsorger aufzählten, wurden auf der anderen Seite Befürchtungen laut, die Pfarreien könnten ihre Eigenständigkeit verlieren und überstimmt werden.

Bei einem Ja am 30. November erarbeiten die Räte den Fusionsvertrag und die neue Gemeindeordnung und legen beide im Frühling 2015 den Kirchbürgerversammlungen vor. Sagen diese ebenfalls Ja, sollen im Herbst 2015 Wahlen stattfinden. Frühestens Anfang 2016 könnte die neue Kirchgemeinde starten. Mit 11 500 Kirchbürgern wäre sie eine der grössten im Bistum St. Gallen. Sagen die Stimmberechtigten hingegen Nein, kommt es nicht zur Fusion. (ast)