Eine Freude, wie viel gestrickt wurde

Der Verein zur Unterstützung sozialer Projekte in Osteuropa (VUSP) führt in Gaiserwald seit vier Jahren die Weihnachtspäckliaktion durch. Diesmal wurde per Inserat erstmals ein Aufruf gestartet zum Stricken. Warum?

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Erika Imper Mitglied der Aktion Weihnachtspäckli für Osteuropa

Erika Imper Mitglied der Aktion Weihnachtspäckli für Osteuropa

Der Verein zur Unterstützung sozialer Projekte in Osteuropa (VUSP) führt in Gaiserwald seit vier Jahren die Weihnachtspäckliaktion durch. Diesmal wurde per Inserat erstmals ein Aufruf gestartet zum Stricken. Warum?

Wir haben gemerkt, dass es schön ist, wenn man nebst Lebensmitteln und Spielsachen noch etwa Warmes ins Päckli legen kann. Bisher haben wir günstige Kleider zugekauft. Aber Selbstgemachtes ist natürlich viel persönlicher.

Wie ist der Aufruf angekommen?

Es ist eine grosse Freude, zu sehen, wie viel gestrickt wurde. Die Stricksachen werden von vier Frauen in der Gemeinde entgegengenommen. Allein bei mir wurden 90 Paar Socken, 170 Kinderartikel und einige Pullover abgegeben. Sogar eine Frau, die im Altersheim lebt, hat zwei Schleifen gestrickt.

Wer bekommt die Päckli?

Die Päckli werden an Menschen in Osteuropa verteilt. Alleinstehende, Familien, Kinderheime – einfach dort, wo es am nötigsten ist. Interessierte können beim Verteilen vor Ort auch dabei sein. Man muss aber belastbar sein, die Not ist gross.

Heute Samstag ist im Spar in Engelburg Weihnachtspäckli-Aktionstag. Was heisst das?

Von 8 bis 16 Uhr können Interessierte nach einer vorgegebenen Einkaufsliste die Zutaten für ein Weihnachtspäckli für Erwachsene oder Kinder kaufen. Helfer unseres Vereins schnüren die Päckli dann. Das ist immer ein schönes Miteinander. (cor)

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