Eine Frau in den Stadtrat

Drei Väter sind am 23. September als bisherige Stadträte bereits so gut wie gewählt. Wäre es da nicht angebracht, dass auch das mütterliche Element in der Stadtregierung eine Stimme erhielte?

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Drei Väter sind am 23. September als bisherige Stadträte bereits so gut wie gewählt. Wäre es da nicht angebracht, dass auch das mütterliche Element in der Stadtregierung eine Stimme erhielte?

Nach meinem Empfinden hat die Familie – vor Jahrzehnten noch als die Keimzelle des Staates bezeichnet – an Stellenwert massiv eingebüsst. Daher sollten die familiären Werte ganz allgemein wieder vermehrt Gewicht erhalten. Das kann eine Mutter, mit all ihren Erfahrungswerten, am besten in die Stadtregierung einbringen. Es braucht aber für das wichtige Amt eines Stadtrates bestimmt weitere Eigenschaften. Ausbildung, Berufspraxis und politische Erfahrung sind Merkmale, die Voraussetzung sind für eine Kandidatur. Patrizia Adam von der CVP bringt die nötige Fachkompetenz mit, um das anspruchsvolle Amt eines Stadtrates zu führen.

Die Präsentation aller Kandidaten am Tagblatt-Podium im Pfalzkeller hat gezeigt, dass sich neben Patrizia Adam nur einer nicht von ideologischem Denken leiten liess. Dies war der parteilose Markus Buschor. Diese beiden Kandidaten haben die nötige Weitsicht, um über den eigenen Gartenhag hinauszudenken und mit etwas Gelassenheit anstehende Debatten in sachliche Bahnen zu lenken. Sie haben meine Stimme verdient.

Alex Stähli

Dietlistrasse 71, 9000 St. Gallen

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