Eine Frau an der Spitze des Bauernstandes?

ST. GALLEN. Die Delegierten des St. Galler Bauernverbandes wählen am 26. März in der Olma-Halle 9.2 ihre Verbandsspitze neu – und damit die Nachfolge für Bauernpräsident Markus Ritter. Fürs Präsidium kandidieren Seline Heim aus Gossau und Peter Nüesch aus Widnau.

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Seline Heim, Gossau. (Bild: pd)

Seline Heim, Gossau. (Bild: pd)

ST. GALLEN. Die Delegierten des St. Galler Bauernverbandes wählen am 26. März in der Olma-Halle 9.2 ihre Verbandsspitze neu – und damit die Nachfolge für Bauernpräsident Markus Ritter. Fürs Präsidium kandidieren Seline Heim aus Gossau und Peter Nüesch aus Widnau.

Heim – gut vernetzt

Seline Heim aus Gossau gehört seit zwölf Jahren dem Vorstand an, davon acht als Vizepräsidentin. Heim möchte ihr Wissen und ihre Erfahrungen dem Verband weitere vier Jahre zur Verfügung stellen, sagt sie. Dabei helfe ihr die gute Vernetzung in der Landwirtschaft und als Kantonsrätin in der Politik. Zudem hätten sie die Aufgaben für den SGBV immer fasziniert. Eine produzierende Landwirtschaft und die Sicherung von Einkommen und Lebensqualität der Bauernfamilien seien ihr wichtige Anliegen.

Nüesch – für gute Qualität

Peter Nüesch aus Widnau ist seit vier Jahren Vorstandsmitglied. Er habe sich in dieser Zeit ein gutes Netzwerk auch schweizweit aufbauen können, sagte er. Eine produzierende Landwirtschaft, gute Qualität zu vernünftigen Preisen und die Erhaltung der unternehmerischen Freiheit gehören zu seinen Anliegen. Er sei motiviert, kommunikativ und wolle gemeinsam mit anderen Beteiligten nach guten Lösungen für die Landwirtschaft suchen.

Bei den Wahlempfehlungen fürs Vizepräsidium entschied sich der Landwirtschaftsrat des Kantons St. Gallen für Toni Huber aus Oberhelfenschwil. (red.)

Peter Nüesch, Widnau. (Bild: pd)

Peter Nüesch, Widnau. (Bild: pd)