Eine Bodenheizung für die Gassen der Altstadt

Fast ein Jahr lang konnten die St. Galler ihre Wünsche in einer Urne im Kaffeehaus im Linsebüel deponieren. Die Aktion «Wunschdeponie» ist nun abgeschlossen.

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«Bodenheizungen in den Gassen der Altstadt im Winter», «sprechende oder singende Abfallkübel beim Einwurf», «Minimum sieben Monate länger Sommer», «eine Gelateria auf den Drei Weiern», oder «Kornblumensäer in den Hinterhöfen der Stadt».

Die Wünsche der St. Galler sind so vielfältig wie die Bewohner der Stadt.

Aktion abgeschlossen

71 Wünsche wurden im Kaffeehaus im Linsebüel zwischen Januar und Oktober deponiert. Jeder konnte seinen Wunsch aufschreiben und in eine Urne werfen. Für einen Monat beteiligte sich auch die Social-Plattform www.mysg.ch an der Aktion, so dass Wünsche online eingetragen werden konnten. Nun ist die Aktion abgeschlossen. Vergangene Woche wurden die Visionen an die Decke des Kaffeehauses projiziert.

Wünsche werden Wirklichkeit

Manche Wünsche werden wohl Wünsche bleiben. Doch es gibt einzelne Ideen, die vielleicht Wirklichkeit werden. Schliesslich liess das vergangene Wochenende den Sommer mitten im November erahnen. Und gemäss den Kaffeehaus-Betreibern haben sich bereits Kornblumen-Säerinnen gemeldet, die Lust hätten, in Hinterhöfen aktiv zu werden.

Alle 71 Visionen können unter www.kaffeehaus.ch nachgelesen werden. Das Kaffeehaus ist bereits an einem neuen Projekt. Mehr wollen die Betreiber aber noch nicht verraten. (pd/mvl)