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Eine App, um das Zusammenleben zu intensivieren

Die Remishueb verfügt seit Ende Februar über eine eigene App. (Bild:Hanspeter Scheiss)

Die Remishueb verfügt seit Ende Februar über eine eigene App. (Bild:Hanspeter Scheiss)

Smartphone Die Anwohnerinnen und Anwohner der Remishueb verfügen seit Ende Februar über eine Smartphone-App, die sie mit den unterschiedlichsten Informationen versorgt und den Austausch ermöglicht. Darin findet sich beispielsweise eine Liste aller Nutzerinnen und Nutzer und deren Kontaktangaben, die jede und jeder selber festlegen kann. Die Bewohner sehen fast in Echtzeit, wie viel Strom ihr Haus insgesamt verbraucht, wie viel Strom die Fotovoltaikanlage auf dem Dach produziert und wie viel CO2 dadurch eingespart wird. Ausserdem können sie Mitteilungen publizieren, die Schüür im Quartier für Veranstaltungen reservieren, das Lastenvelo mieten, Dienstleistungen wie das Ausfüllen der Steuererklärung anbieten oder auf einer Art Marktplatz Dinge ausleihen oder verkaufen. Die Freigabe der Meldungen läuft derzeit noch über die Stadt.

Die App ist mit einer Spurgruppe aus dem Quartier entstanden. «Sie soll nicht das Zusammenleben ersetzen, sondern vereinfachen und intensivieren», sagt Simon Netzle von der Kommunikationsabteilung der Stadt, der die Entwicklung der App begleitet hat. «Um Salz vom Nachbarn auszuleihen, braucht es keine App. Aber manchmal weiss man voneinander gar nicht so viel.»

Informationen gibt es weiterhin auch analog

Es ist sichergestellt, dass Unberechtigte keinen Zugriff auf die Daten haben. Um die App nutzen zu können, muss man sich mit Name und Adresse registrieren. Rückschlüsse auf den Energieverbrauch des Nachbarn sind nicht möglich.

Wichtig sei aber, jene nicht auszuschliessen, die eine solche App nicht benutzen können oder wollen, sagt Netzle. Deshalb gibt es in der Remishueb weiterhin Schwarze Bretter für analoge statt digitale Informationen aus dem Quartier. Nun gehe es darum, Erfahrungen zu sammeln und die Dienste auf der App weiter den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer anzupassen. Denkbar sei etwa, den Zugang einem weiteren Kreis von Personen aus den angrenzenden Quartieren zu ermöglichen, falls dies sinnvoll und erwünscht sei. (dag)

www.remishueb.stadt.sg.ch

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