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Einblicke in die Berufswelt

Am 5. Berufsforum der Oberstufe Steig boten sich für Jugendliche Gelegenheiten, Kontakte mit Ausbildnern aus der Region zu knüpfen. Die Ausbildner gaben Empfehlungen weiter.
Jan Hoefliger
Beim Workshop des AZL Goldach konnten die Jugendlichen ihren Wissensstand über Logistik prüfen. (Bild: Jan Hoefliger)

Beim Workshop des AZL Goldach konnten die Jugendlichen ihren Wissensstand über Logistik prüfen. (Bild: Jan Hoefliger)

RORSCHACHERBERG. Noch etwas verschlafen wirkten die meisten der gut 200 Oberstufenschüler bei der Begrüssung um 8.30 Uhr in der Turnhalle der Oberstufe Steig. Denn anstatt Ausschlafen stand am Samstagmorgen das Berufsforum auf dem Programm. Viele setzten sich erstmals mit der Berufswahl und der damit verbundenen Lehrstellensuche auseinander. Im Rahmen von halbstündigen Workshops stellten sich Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen vor und gaben einen Einblick in ihren Berufsalltag.

Unvorteilhafte Schnappschüsse

Neben den gängigen Informationen über die jeweiligen Tätigkeitsbereiche und den Ausbildungsablauf gaben die Referierenden auch Tips und Tricks weiter, wie sich die Chancen auf einen Lehrstellenplatz erhöhen lassen. So habe bei ihnen etwa das Schnuppern einen hohen Stellenwert, sagt Stephanie Eberhard, Nachwuchsverantwortliche der Raiffeisenbank Rorschacherberg. Auch ein sauberes Bewerbungsschreiben sei von Vorteil. Leider komme es beispielsweise immer wieder vor, dass als Bewerbungsfoto unvorteilhafte Schnappschüsse aus dem Urlaub oder dem Ausgang verwendet würden, sagt Eberhard schmunzelnd. Das Berufsforum entstand vor ungefähr zehn Jahren auf Initiative des Elternforums Oberstufe Steig, das auch heute noch für die Organisation zuständig ist. «Wir wollen den Schülerinnen und Schülern eine Plattform bieten, um sich eingehender mit der Berufswahl zu beschäftigen», sagt Raffaella Fluri, Präsidentin des Elternforums. Ausserdem wolle man dem regionalen Gewerbe die Gelegenheit geben, sich vor jüngerem Publikum zu profilieren und vielleicht sogar den einen oder anderen zukünftigen Lehrling zu gewinnen. Zudem sei es ein Ziel, die Vielfältigkeit der Berufe aufzuzeigen. «Oft sind die Schüler auf modernere Berufe wie im Bereich Informatik ausgerichtet», sagt Fluri. Traditionellere Berufe, wie sie sich auch am Berufsforum finden lassen, gerieten so etwas aus dem Blickwinkel.

Attraktivität fördern

Pascal Rubin von der Rubin Gartenbau AG sieht ebenfalls Bedarf, den Schülerinnen und Schülern an Veranstaltungen wie diesen auch die Vorteile eines Handwerksberufs wie die des Gärtners aufzuzeigen. Oft hielten leider das ständige Arbeiten im Freien oder die gestiegenen Anforderungen in der Ausbildung viele von der Gärtnerei ab. Für ihn habe die Teilnahme am Berufsforum jedenfalls bereits gefruchtet, sagt Rubin. In der Vergangenheit konnte er aufgrund des Forums einen Lehrling für seinen Betrieb gewinnen.

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