EINBAHN: Freie Fahrt an der Oberstrasse

Die Oberstrasse bleibt im Rosenbüchel in beiden Richtungen befahrbar. Während der Versuchsphase ist die Verkehrsmenge in jenem Abschnitt jedoch gestiegen.

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Der Abschnitt von der Oberstrasse 273 (Gebäude vorne) und der Überbauung Rosenbüchel (hinten) ist keine Einbahn mehr. (Bild: David Gadze)

Der Abschnitt von der Oberstrasse 273 (Gebäude vorne) und der Überbauung Rosenbüchel (hinten) ist keine Einbahn mehr. (Bild: David Gadze)

Das Durchfahrverbot an der Oberstrasse im Rosenbüchel wird definitiv aufgehoben. Der rund 50 Meter lange Abschnitt zwischen der Verzweigung Rosenbüchelstrasse und der Ober­strasse 273 bleibt also weiterhin in beiden Richtungen befahrbar. Der Stadtrat hat eine entsprechende Verkehrsanordnung erlassen. Dagegen kann bis Donnerstag nächster Woche Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen erhoben werden.

Während der einjährigen Versuchsphase von Mitte 2015 bis Mitte 2016, die auf Initiative des Einwohnervereins Bruggen eingeführt worden war, seien an mehreren Stellen im ganzen Quartier Verkehrszählungen vorgenommen worden, sagt Remo Märk, stellvertretender Stabschef der Direktion Soziales und Sicherheit. Im betreffenden Abschnitt sei keine massive Verkehrszunahme registriert worden. Auf Höhe der Liegenschaft Oberstrasse 261 habe sich die Fahrzeugmenge um durchschnittlich 120 auf rund 800 Fahrzeuge pro Tag erhöht.

Teilweise weniger Verkehr

An der Hechtackerstrasse 6 und 42 seien hingegen 200 Fahrzeuge weniger pro Tag gezählt worden, an der Haggenstrasse 51 gar 400 weniger. An der Ahornstrasse 60 und an der Oberstrasse 200 habe es keine wesentlichen Veränderungen der Verkehrsmengen gegeben, sagt Märk. «Aufgrund dieser Entwicklung sind wir zum Schluss gekommen, dass eine dauerhafte Öffnung der Oberstrasse in jenem Abschnitt vertretbar ist.» Der Einwohnerverein sei über den Entscheid bereits informiert worden. (dag)