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Ein zusätzlicher freier Tag für die Frauen?

Gleichstellung Drei linke Parlamentarierinnen wollen die Lohnungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der St. Galler Stadtverwaltung wenigstens teilweise kompensiert haben. Dies mit einem zusätzlichen freien Tag für die weiblichen Beschäftigten der Stadt. Andrea Scheck (Juso), Alexandra Akeret (SP) und Andrea Hornstein (Politische Frauengruppe) verlangen per Mo­tion einen arbeitsfreien 8. März vom Stadtrat.

Das Datum stehe «für den Gleichstellungskampf der Frauen», heisst es im gestern Dienstag im Parlament eingereichten Vorstoss. Die Regelung mit dem freien Tag soll so lange gelten, «bis die Stadt beweisen kann, dass es keine unerklärbaren Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern mehr gibt».

Gemäss Befragung des Bundes gibt es im öffentlichen Sektor der Schweiz einen durchschnittlichen Lohnunterschied von 16,5 Prozent, wovon 6,4 Prozent nicht durch konkrete Faktoren wie das Dienst- und Lebensalter oder das Ausbildungsniveau erklärbar sind. Die Lohndifferenz zwischen Mann und Frau im öffentlichen Dienst beträgt damit im Schnitt 573 Franken im Monat.

Mit der Motion für einen arbeitsfreien 8. März für die Frauen reagieren die drei linken Politikerinnen auf das ihrer Ansicht nach zögerliche Vorgehen der Stadtregierung bezüglich der Lohnungleichheit. Als Nächstes muss der Stadtrat Stellung zum Vorstoss nehmen. Danach liegt es am Parlament, ob der Auftrag zur Einführung eines zusätzlichen freien Tages erteilt wird. (vre)

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