Ein Zeichen der Wertschätzung

Der Jugendtreff Freestyle im Gmünderhaus ist Geschichte. Jetzt treffen sich die Jugendlichen in einem modernen Neubau an der St. Gallerstrasse. Am Wochenende fand die Eröffnung des neuen Jugendzentrums statt.

Ursina Ghilardi
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Freuen sich über das neue Goldacher Jugendzentrum: Gemeindepräsident Thomas Würth, Jugendbeauftragte Jacqueline Schneider, Architekt Peter Buschor, Jochen Mayer, Leiter Fachstelle Jugend & Familie, sowie Andreas Gehrig, Präsident Kommission Jugend, Familie und Integration (von links). (Bild: Ursina Ghilardi)

Freuen sich über das neue Goldacher Jugendzentrum: Gemeindepräsident Thomas Würth, Jugendbeauftragte Jacqueline Schneider, Architekt Peter Buschor, Jochen Mayer, Leiter Fachstelle Jugend & Familie, sowie Andreas Gehrig, Präsident Kommission Jugend, Familie und Integration (von links). (Bild: Ursina Ghilardi)

GOLDACH. Wände aus Sichtbeton und grossflächige Fensterscheiben prägen das neue Jugendzentrum an der St. Gallerstrasse 75 in Goldach. Modern und offen wirkt es, ganz anders als das sogenannte Gmünderhaus, in dem der Jugendtreff bisher beheimatet war und dessen Zukunft noch ungewiss ist.

Ein Pionier-Projekt

Für Architekt Peter Buschor ist das neue Zentrum ein «Pionier-Projekt». Goldach sei seines Wissens nach die erste Schweizer Gemeinde, die einen Neubau für Jugendliche erstellen liess. «Das ist nicht selbstverständlich», sagt auch Gemeindepräsident Thomas Würth. Für ihn ist das neue Jugendzentrum ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts gegenüber Jugendlichen: «Sie sollen sich nicht in einem Abbruchhaus treffen müssen.» Diese Ansicht teilt die Mehrheit der Goldacher Stimmberechtigten. Für den Neubau haben sie einen Baukredit von 1,4 Millionen Franken bewilligt.

Ein Haus zum Mitgestalten

Noch sind die Wände kahl, die Räume spärlich eingerichtet. «Wir haben uns bewusst zurückgehalten, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, das Zentrum nach ihren Vorstellungen mitzugestalten», sagt Brigitta Spälti, Jugendtreff-Leiterin. Im neuen Treff böten sich vielfältigere Nutzungsmöglichkeiten als im alten. Auch die Büros der offenen Jugendarbeit haben Platz gefunden. «Das Jugendzentrum soll ein Treffpunkt für kreative Köpfe werden», wünscht sich die Jugendbeauftragte Jacqueline Schneider.

Nach der offiziellen Einweihung am Freitagabend und einer öffentlichen Besichtigung am Samstagnachmittag nahmen die Jugendlichen ihr neues Zentrum mit einer Party in Besitz.